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Rentenerhöhung 2015 OST und West 2 Prozent

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Gut gefüllte Rentenkassen

Sinkende Rentenversicherungsbeiträge 2015 und 2% Rentenerhöhung für ca. 20 Millionen Rentenempfänger. 2014 liegen die Rentenbeiträge noch bei 18,9%, die könnten 2015 auf 18,7% sinken. Trotz Mütterrente und Rente mit 63 Jahren

Rentenerhöhung über der Inflation

Noch ist nichts entschieden. Frühestens zum Frühjahr 2015 werden die Zahlen (fast) verbindlich auf dem Tisch liegen. Die mögliche Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge um 0,2% teilen sich die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu je 0,1%.

Steigende Zahlen bei Beschäftigten über 60 Jahre

Auch die Anhebung der Regelaltersgrenze, also der Abschlagsfreie Einstieg in die Rente, wird bis ins Jahr 2030 weitergeführt. Dann ist allgemein das 67. Lebensjahr der Rentenbeginn. Allerdings ist die Rente mit 69 immer mal wieder im Gespräch.

Die neuesten Zahlen besagen das ca. 34% bis 41% der über 60. Jährigen noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Nun ja, jede Statistik scheint da etwas anders zu „rechnen“.

Altersarmut und das Problem Pflegebedürftigkeit

Die Regelaltersgrenze geht auf die 67 Jahre zu und gleichzeitig werden, auch dem demographischen Faktor geschuldet, die Probleme in der Pflege zunehmen. Denn mit Absenken der Renten auf 43%, ebenfalls bis 2030, wird de Bezahlbarkeit der Pflege ein nächstes großes Problem darstellen. Wobei der Deutschen bei der Zusatzpflegeversicherung recht beratungs- resistent ist. Viele Bürger glauben nach wie vor das die gesetzliche Pflege die Kosten schon irgendwie decken wird.

Krankenkassenbeiträge und Pflegeversicherungsbeiträge

Diese beiden Versicherungen müssen auch die Rentner, von ihrer Rente, weiter bezahlen. Die jeweiligen Gesundheitsreformen und Pflegereformen werden die Gesamtproblematik der Finanzierbarkeit immer nur kurzfristig regeln. Langfristig werden die Beiträge in beiden Versicherungen kräftig steigen. Die andere Lösung wäre die Streichungen von Leistungen und die Erhöhungen der Eigenbeteiligungen.

Die gesetzliche Rente ist sicher, die Rentenhöhe nicht

Nun ist ja immer nur vom IST-Zustand auszugehen, also vom HEUTE. Wie oft hat der Gesetzgeber schon an den Schrauben der Sozialversicherungen gedreht. Letzter Akt: Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge zur Krankenversicherung und die einkommensabhängige Einführung der Zusatzbeiträge durch den Arbeitnehmer, bzw. die Versicherten der GKV.

Sozialversicherungen sind und bleiben auch künftig nur Grundversorgungen

Wer MEHR will, der muss privat dazu vorsorgen.