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Beratungsprotokoll, Ärger vorprogrammiert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Protokollierung seit 2010 Pflicht

Banken und Versicherungen haben so ihre liebe Not wenn es um die Dokumentation und die Beratungsprotokoll geht. Vorgefertigte Textbausteine und missverständliche, unverständliche Formulierungen sind Programm. Dabei sollten diese Protokolle den Berater enthaften und den Verbraucher Sicherheit geben.

Beratungsprotokolle im Rechtsstreit

In einem Rechtsstreit bekommt das Beratungsprotokoll eine immer größere Bedeutung bei. Dem Verbraucher kann nicht generell unterstellt werden das er sich mit dem „Versicherungs- und Banken-chinesisch“ wirklich auskennt und diese Formulierungen auch wirklich versteht. Da die meisten Beratungsprotokolle aber fehlerhaft sind, tragen sie wenig zur Entlastung des Beraters bei.

Berater-Haftung, Mitwirkung des Kunden

  • Will sich der Berater, egal ob Versicherung oder Bank, seiner Beratung weitestgehend sicher sein, müsste es eigentlich im Eigeninteresse liegen, genauestens schriftlich zu protokollieren.
  • Will der Kunde sicher sein das mögliche Rechtsstreitigkeiten und Ansprüche geltend gemacht werden können (eventuelle Falschberatung) so muss das Beratungsprotokoll (vom Verbraucher)  genau geprüft werden. Unterschrieben werden muss das Protokoll nur vom Berater.

Schriftliche Wiedergabe des Beratungsgesprächs

Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) fordert eine Mitwirkung des Kunden.
Zitat: „Um die Qualität von Beratungsprotokollen dauerhaft zu verbessern, ist jedoch auch der Anleger gefordert. Denn das Beratungsprotokoll kann seinen Zweck nur erfüllen, wenn der Kunde das Protokoll prüft. Nur wenn die Inhalte des Gesprächs, das meist ohne Zeugen stattfindet, ausreichend wiedergegeben sind, erhöht dies die Chance des Kunden, seine Ansprüche durchzusetzen. Stellt er fest, dass Inhalte fehlen oder falsch wiedergegeben wurden, sollte er vom Berater verlangen, das Protokoll zu ändern beziehungsweise zu ergänzen“.

Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht

Gerade bei Kapitalanlagen, Einmalanlagen, Altersvorsorge und auch Sparverträgen geht es um viel Geld und lange Laufzeiten. Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht stehen Ihnen vor Vertragsabschluss zur Seite. Die Vielzahl der Produkte mit mehr oder weniger Risiko sind undurchschaubar geworden. Reißerische Werbung mit Renditeversprechen, Garantien, Sicherheiten und „Steuervorteilen“ lassen so manchen Kunden mehr verwirrt den aufgeklärt zurück.

Aber, nicht immer ist der Kunde im Recht wenn er über „Falschberatung“ den Klageweg antritt.

Information und informieren

Generell sollte Sie nichts unterschreiben was Ihnen nicht wirklich klar und logisch erscheint. Hohe Renditen ohne Risiko mit garantierten Garantien gibt es nicht. Was vordergründig schön klingt entpuppt sich (oftmals) hintenherum als Totalschaden.

Darum prüfe wer sich ewig bindet...

Fachanwälte für Bank und Kapitalmarktrecht stehen auch für Prüfungen vor Unterschrift. Allemal ratsamer ist es doch vor Unterschrift das Risiko prüfen zu lassen als nach Unterschrift die Klage einzureichen. Oftmals enden diese Klagen als Vergleich, weil dem Kunden das Geld und Nerven ausgegangen sind. Das auch damit viel Geld kaputt gegangen ist, ist dann die Erfahrung von Gutgläubigkeit.

Siehe auch: Sachwalterurteil (Versicherung)