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Versicherungsbranche braucht Bundeskanzlerin Dr. Merkel

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Dr. Angela Merkel und DGB-Chef beim Assekuranz Branchengipfel

Das Image von Versicherungen ist mehr als nur angekratzt. Das mindestens 50 Prozent davon hausgemacht ist, diesen Schuh will sich die Versicherungsbranche aber nicht anziehen. Nein es geht nicht nur um die ca. 210.000 Beschäftigten in der Branche, sondern um den schlechten Ruf und das Vertrauen von Versicherungen.

Kapitalanlagen, schwindelerregenden 1,4 Billionen Euro

Das weckt Begehrlichkeiten in allen politischen Lagern. Benötigt werden Gelder für  Stromleitungen, für Straßen und für andere Infrastrukturprogramme in Deutschland. Da sind 1.4 Billionen Euro der Sparer schon mal ein „Angebot“ und eine Überlegung wert. Am Mittwoch, 26.11.2014 wird also auch Frau Bundeskanzlerin (Dr. rer. nat.) Angela Merkel zum Branchentreffen  antreten. DGB-Chef Reiner Hoffmann ebenfalls.

Und noch ein Grund warum Frau Merkel die Assekuranz braucht

Das Rentenniveau sinkt immer weiter (bis auf 43%) und braucht die Politik die Assekuranz, um die Renten-Lücke im Alter mit privaten Versicherungsprodukten zu schließen.

Nun ist es aber so, das Jeder der von einem Andern was haben will, der muss auch bereits sein dem Andern etwas zu geben. Nein ich möchte hier nicht den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Carsten Maschmeyer samt „sprudelnde Ölquellen mit der Riesterrente“ in Verbbindung bringen. Aber das es NICHTS umsonst gibt dürfte klar sein.

Jedem Minister seine Private Versicherungen, Versicherungsprodukt

Walter Riester und die Riester-Rente und Riester-Wohn-Policen. Bert Rürup und seine Rürup-Rente und jüngst Daniel Bahr und seine Bahr-Pflege. Vielleicht gibt es jetzt bald die Dr. Angela Merkel betriebliche Altersvorsorge. Denn irgendwie muss die Assekuranz die sinkenden Renten (Rentenlücken) schließen! Wenn auf der anderen Seite die Politik ans Geld der Sparer will. Die Riesterrente, im Allgemeinen, war nun nicht der große Wurf.

Branchengipfel zum Aufpolieren der Versicherungen

Das über Versicherungen mehr Schlechtes als Gutes berichtet wird ist kein Wunder. Erstens lesen sich negative Nachrichten besser als Gute und Zweitens, die Versicherungsbranche hat über Jahrzehnte fleißig mit all den Strukivertrieben, Bordellbesuchen, Provisionen, Umdeckungen, Schneeballsystemen und „verschleppten“ Schadensregulierungen, Tarifwechsel in der PKV nach §204 VVG,  usw., fleißig mitgearbeitet. Diese Liste wäre unbegrenzt fortführbar wollte man all die Negativschlagzeilen auflisten.

Der Versicherungsmakler, Fachmakler, Fachanwälte

Nun soll also die Versicherungsbranche aufpoliert werden. Nur ist das so eine Sache mit dem  verlorenem Vertrauen. Übrigens: Versicherungen haben auch rein gar nichts mit Vertrauen zu tun. Lesen Sie das Kleingedruckte. Man kann "Vertrauen" eben nicht per Gesetz beschließen oder verordnen..

Immerhin trifft es die Fachmakler etwas weniger als die Strukis und Versicherungsvertreter. Das mag auch an dem Status eines Versicherungsmakler liegen. Siehe Sachwalterurteil.

Und für den Kunden und Verbraucher gibt es im Streitfall mit Banken und Versicherungen die Fachanwälte

Man darf gespannt sein was bei diesem Branchengipfel heraus kommt.