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Elektro-Autos, Hoffnung verfehlt, setzen 5

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Keinen Bock auf Elektroautos

Ruhig, sauber, teuer, unwirtschaftlich

Die Elektro-Autos sollten das Klimaziel positiv mit beeinflußen. Ruhig, sauber, teuer, unwirtschaftlich, so könnte man diesen missglückten E-Auto-Packet mit einem Satz beenden. Oder hat die Autoindustrie gar kein Interesse an diesem Elektroauto?

100.000 Elektroautos ist tatsächlich 24.000

Es war einmal, Autokanzler und Kanzlerinnen hatten mal 2010 beschlossen, das bis 2014 - 100.000 Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein sollten. Der „Fortschrittsbericht“ zeigt aber das es mal eben nur 24.000 Elektroautos sind.

Politiker als Vorbilder?

Es war einmal, da hätte man denken können das mit dem CO2 Ausstoß, dem Klimawandel plus der Luftverschmutzung in den Städten, es wäre ein ernstes Anliegen der Politiker die Elektro-Autos zu puschen. Die Illusion war, das Politiker mit gutem Beispiel voran gehen. Ja was ist nur aus den Grünen und ihren Fahrrädern geworden? Hier würden sich die Berliner Politiker, allen voran die Grünen, als Vorbilder anbieten. Zumal lange Strecken ja eh mit dem Flugzeug oder der Flugbereitschaft zurückgelegt werden.

Und Ottonormalverbraucher?

Mit durchschnittlich 30.000 Euro kostet ein Elektroauto, ist das schon mal recht teuer. Immerhin sind sie aber 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. (ab 2016 sollen es nur noch 5 Jahre sein) Dafür haben Sie ein schlecht ausgebautes Netz an Stromversorgung, also Steckdosen für ihr Elektroauto und die Kosten für den Strom. Ebenso hapert es mit der Reichweite. Gebrauchte Elektroautos gibt es kaum. Der Wiederverkaufswert ist also ein weiteres Hindernis. Warum sich ein Elektroauto nicht lohnt...

Das Bundesministerium für Umwelt rechnet so:

Ein Elektroauto der Kompaktklasse verbraucht auf 100 km ca. 18 bis 20 Kilowattstunden. Der „normale“ Bürger zahlt ca. 0,25 Euro pro Kilowattstunde. Damit wären die „Tankkosten“ bei rund 4 Euro auf 100 Kilometer. Kaufpreis, Wartung und Versicherungen, etc.  nicht berücksichtigt.

Die Grünen als Umweltpartei

Also muten wir ihnen, den Grünen,  mal nicht zu mit dem Fahrrad durch ihre Wahlbezirke und Berlin zu fahren. Aber ein Elektroauto wäre für den Grünen Fuhrpark durchaus zumutbar – oder?

Wenn die Rechnung des Bundesministerium für Umwelt so aufgehen würde, dann darf man doch wirklich fragen warum unsere Politiker weiterhin auf CO2 Schleudern und hohen Benzin oder Dieselverbrauch mit Ihren Dienstwagen erpicht sind. Problem der Reichweite mit dem Elektro-Auto?

Kfz-Versicherung für Elektro-Autos

E-Autos, dass ist auch für die Versicherungen Neuland. Eine Angebotsauswahl ist mehr als beschränkt. Nach Auskunft des GDV (Gesamtverband für de deutsche Versicherungswirtschaft) werden versicherungstechnisch E-Autos wie Benziner oder Diesel-Fahrzeuge eingestuft. Also Versicherungstechnisch bietet sich für den Verbraucher kein Vorteil.