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Renaissance freiwilliger Rentenbeiträge

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Was macht die GRV attraktiv?

In Zeiten von Niedrigzinsen, Unsicherheit am freien Kapitalmarkt, Immobilien? und der Frage „wie sorge ich für das Alter vor“, scheint die deutsche Rentenversicherung eine Renaissance zu erleben. Für Selbständige, Freiberufler, im Ausland lebende Deutsche oder auch Nichterwerbstätige können freiwillige Beiträge in die gesetzlichen Rentenkassen einzahlen.

Was ist bei der freiwilligen Rentenbeitragszahlung zu beachten?

Wenig. Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein und nicht bereits versicherungspflichtig sein. Der Mindestbeitrag beträgt 85,05 Euro, der Höchstbetrag 1124,55 Euro. Diese Beiträge sind auf den Monat bezogen.

Wie Sie die Einzahlungen verteilen ist Ihre Sache. Ebenso ist es Ihre Entscheidung wie oft, also jeden Monat oder jeden Zweiten, Quartalsweise, oder per Einmalzahlung im Jahr.

Was habe ich von der freiwilligen Rentenbeitragszahlung

Angenommen Sie zahlen jeden Monat den Mindestbeitrag von 85,05 Euro ein, so ergäbe das eine Rentenleistung von 4,36 Euro im Monat. Beim Höchstbeitrag 57,64 Euro. Hochgerechnet auf 20 oder 30 Jahre... Wohlgemerkt aus heutiger Rentenformelsicht gerechnet.

Wer schon mal Beiträge als Arbeitnehmer, also Pflichtbeiträge, eingezahlt hat, dem bleiben diese Einzahlungen natürlich erhalten und rechnen sich dann dazu. Auch wer im Mini-Job für 450 Euro arbeitet  kann freiwillige Beiträge an die Rentenkassen leisten.

Nachzulesen bei der Rentenversicherung Bund.

Riester, Rürup und bAV

Für Selbständige bleibt also nur die Rürup-Rente um steuerlich begünstigte Altersvorsorge zu betreiben. Riester (für Selbständige bedingt möglich) und die betriebliche Altersvorsorge (bAV) bleibt den „abhängig Beschäftigten vorbehalten. Der Vorstoß die „Selbständigen“ ala Couleur in ein Pflichtversicherung zur Altersvorsorge zu zwingen, hatte Frau Von der Leyen (damals Ministerin für Arbeit und Soziales) relativ schnell zu den Akten gelegt.

Sinnvoll oder eher Sinnlos?

Immerhin besteht die Möglichkeit mit freiwilligen Rentenversicherungsbeiträgen eine Rente aufzubauen. Auch wenn nach „neuesten Erkenntnissen“ die gesetzliche Rente nicht mehr sicher ist. Norbert Blüm und Bundeskanzlerin Merkel haben erneut zur privaten Vorsorge in Punkto Rente aufgerufen.

Vielleicht ist die freiwillige Rentenbeitragszahlung ein Baustein, unter vielen, den es zu überdenken immerhin lohnen kann.

Die gesetzlich zugelassenen Rentenberater beantworten gerne ihre Fragen.