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Häusliche Pflege mit finanziellen Einbußen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Pflege und die Frage des Geldes

Zirka ein Drittel der 2,6 Millionen pflegebedürftigen Menschen werden zu hause gepflegt. Das neue Pflegegesetz ab 01.01.2015 soll die Situation von den Pflege-Familien verbessern. Nicht alles was gut klingt ist aber auch wirklich gut gemacht.

Pflegeversicherungsbeiträge steigen

Zum 1.Januar 2015 steigen die Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,3%. Hälftig Arbeitnehmer / Arbeitgeber. Für die Finanzierung der Pflege, befürchte ich mal, ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Immerhin könnte der Bürger über eine Bahr-Pflegeversicherung nachdenken. Da diese ohne Gesundheitsfragen, anders als bei der völlig privaten Pflegeversicherung, aber mit 5 Jahre Wartezeiten belegt ist.

Häusliche Pflege vor Heimpflege

Das klingt zwar gut, geht aber meistens mit finanziellen Einbußen der Pflegefamilien einher. Die meisten Familien können auf den 2. Verdienst nicht verzichten. Da hilft auch das zinsloses Darlehen des Bundes nicht wirklich weiter, da dieses Darlehen nach ende der Pflegezeit zurück gezahlt werden muss. Nur in absoluten Härtefällen würde darauf verzichtet werden.

Viel Bürokratie, wenig effizient

Ein Pflegefall kündigt sich in den meisten Fällen an. Anders bei einem Unfall. „Spiegel online“ hat das Für und Wieder des neuen Pflegegesetzes mal näher durchleuchtet. Was bringt „die Pflegereform, Pflegestärkungsgesetz“ und das neue „Familienpflegegesetz“. Für viele Familien bleibt die  Situation der häuslichen Pflege weiter eine Frage des Geldes. Zumal auch hier wieder, auf betreiben der CDU, Ausnahmen gelten. So zum Beispiel für Betriebe mit weniger als 16 Beschäftigten. Das aber wiederum trifft ca. 7 Millionen Arbeitnehmer welche durch diese Regelung ausgeschlossen sind.

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