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Riester, keine höhere staatliche Förderung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Altersvorsorge und die niedrigen Zinsen

Viele Sparer machen sich zurecht Sorgen um Ihre Rente. Jahrzehnte lang und heute auch noch, wird dem Bürger erklärt das er privat vorsorgen muss. Riester sollte die Lücke der fallenden, gesetzlichen Renten auffangen. Nun, in den Zeiten der Niedrigzinsen wird das für viele Altersvorsorge-Sparer zum Fiasko.

Finanzminister Schäuble sieht keine „Notwendigkeit“

Nun könnte ja der Finanzminister die staatlichen Zulagen zur Riester-Rente erhöhen. Aber, dafür sieht Finanzminister Schäuble keine Notwendigkeit. „wenn es Spielraum gebe, so werde die Regierung diese alleine für Investitionen nutzen“. - Seit 10 Jahren sind die staatlichen Förderungen zur Riesterrente gleichbleibend.

Altersarmut durch niedrige Renten

Altersarmut trotz Rente? Immer wieder haben wir über das Debakel Riesterrente berichtet. Die Riesterformel greift auch in die gesetzliche Rente aller gesetzlichen Rentenversicherten ein, egal ob sie einen Riestervertrag haben oder nicht. Dazu kommt die Rentenabsenkung auf bis zu 43%.

Verschiebung von Renten in die Steuerfinanzen

Nun ist es doch so, reicht die Rente nicht, so greift die Grundsicherung. Was ja nichts anderes bedeutet als das das Sozialamt, also der Steuerzahler aus dem Steueraufkommen diese Renten-Grundsicherung finanziert. Denn eins darf auch nicht vergessen werden, die Rentenkassen werden zur Finanzierung von Fremdleistungen missbraucht. Ein Beispiel ist die Mütterrente. Auch über die Rente mit „63“ kann man trefflich diskutieren wenn es um die Finanzierung geht.

Steueraufkommen so hoch wie nie

Der Finanzminister spricht von „Spielräumen“, nun bleibt die Frage wenn nicht jetzt, wann dann? Die Steuereinnahmen sind so hoch wie nie. Wann sind die Steuereinnahmen so hoch das „Spielräume“ für den Finanzminister vorhanden sind? Mit anderen Worten; es ist nicht ein Einnahmeproblem von Steuern sondern ein Ausgabenproblem, auch der sozialen Gerechtigkeit. Oder anders herum, arme Rentner fallen dann dem Steuerzahler zu. Und, das Gesundheitssystem und das Pflegesystem sind weitere Steuer-Baustellen, da auch Diese durch Steuergelder "bezuschusst" werden..

Wie sagte Richard von Weizsäcker so treffend

Mitläufertum und Karrieregeilheit beschmutzen Menschen und Politik. Sein Lebensbekenntnis: „Die Politik ist für die Bürger da. Parteisoldaten, die den Bürgern mit ihren Handeln die Politik verleiden, nannte er „machtversessen“ und „machtvergessen“. Dieser Ordnungsruf traf!

Dem dürfte nichts hinzuzufügen sein, denn genauso sieht es heute in den Politikerköpfen und in der Politik aus. Und die Politik wundert sich über Politikverdrossenheit und „Montagsdemos“. Oder anders ausgedrückt; der Bürger fühlt sich von der Politik im Stich gelassen und das wiederum betrifft nicht nur die Altersarmut. Aber, - die Pensionen, Diäten und sonstigen Privilegien der Politiker sind sicher. Die Renten nicht mehr.

Politiker und Politik zum Wohl des deutschen Volkes? So viel zum Amtseid.