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Bürgerversicherung, wiedermal

Geschrieben von Frank Dietrich am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Kostendruck in beiden, PKV- u. GKV-Systemen

Bürgerversicherung und alles ist gut? Sicherlich ein Trugschluss. Das auf Grund der niedrigen Zinsen die meisten leiden ist bekannt. so ist auch die Private Krankenversicherung (PKV). Medizin und Gesundheit ist teuer. Kann die Gesetzliche Krankenkasse (GKV) die Leistungen einfach kürzen, stellt sich der PKV-versicherte seine Gesundheitsabsicherung selber zusammen. Kürzungen sind hier so, wie in der GKV, nicht vorgesehen.

Kostenexplosionen in beiden Systemen

In der GKV merken wir es alle Jahre mit der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze, den allgemeinen Zuzahlungen, den einkommensabhängigen Zuzahlungen und nicht zuletzt mit Leistungsverweigerungen. Zirka 95 Prozent der GKV-Leistungen sind festgeschrieben. Je nach „Bedarf“ können diese also auch verändert werden.

In der PKV hat der Versicherte (meistens) seine Absicherungen selber zusammen gestellt (?). Über de sogenannten Billigtarife muss hier nicht erneut berichtet werden. Nun ist aber die Tarifvielfalt derart groß, dass kein Laie da wirklich durchsteigen kann. Also ist der Weg zum Fachmakler der biometrischen Risiken ein sicherer Weg als mal gerade online eine krankenversichern abzuschließen.

Kosten explodieren?

Das im Gesundheitswesen wie in der Medizin, also Behandlung und Technik, täglich neues hervor kommt ist auch bekannt. Ist altes was machbar ist schlussendlich auch für den Versicherten bezahlbar? Sind die Versicherungsbeiträge in den jeweiligen Systemen auch kosten-deckend? Beitragserhöhungen und Beitragsanpassungen sind die jährliche Antwort darauf.

Zahlt in der PKV jeder Versicherte seinen eigenen Beitrag, so sind in der GKV die Familienversicherung, beitragsfreie Mitversicherung von Partner und Kinder, vordergründig ein plus, finanziell in der Versichertengemeinschaft aber ein Fragezeichen.

Die Bürgerversicherung als ein Allheilmittel?

Sicherlich nicht. Denn der Eingriff in Leistungen und Beitragserhöhungen, Zusatzbeiträgen, und so weiter, ist damit Tür und Tor geöffnet. Zum Schluss könne die Bürgerversicherung eine Grundversorgung sein und, wer es sich finanziell leisten kann, wird sich privat dazu versichern. Was wäre also gewogenen um dem sogenannten 2 Klassensystem zu entgehen? Denn eins muss auch klar sein, mehr Versicherte, also alle in der Bürgerversicherung, mehr Leistungsbezieher, mehr Ausgaben, höhere GKV-Beiträge, weniger Leistungen...

Nicht Jeder passt in die PKV

Vor dem Wechsel von der GKV in die PKV muss dieser Schritt wohl überlegt sein und die „Risiken“ wohl abgewogen werden. Der Preis, nachdem Motto „Geiz ist geil“ und billiger als die GKV kann ihnen schneller als gedacht auf die Füße fallen.