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Witwenrenten, Witwerrenten

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Die Rentenversicherung rechnet

Verstirbt der Ehepartner, so hat der / die Hinterbliebene Anspruch auf eine  Witwen- / Witwerrente. Die ersten drei Monate wird der volle Rentenbetrag ausgezahlt. Ob danach die Kleine oder Große Witwenrente weiter bezahlt wird ist eine Frage des Einkommens.

Witwenrente vor 1986

Lediglich die Witwen, Witwer welche ihren Ehepartner vor dem 01.01.1986 verloren haben sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Sozialgesetzbuch 6 § 97.  Für alle anderen gilt das der letzte Einkommensteuerbescheid von der Rentenversicherung angefordert und dann die Witwenrente daraus neu berechnet wird. Unterschieden wird auch nach Großer Witwenrente und Kleiner Witwenrente.

Eigenes Einkommen und

Alle „Einnahmen“ werden herangezogen. Zum Beispiel: Eigenes Gehalt, Einnahmen aus Vermietung, Verpachtung, Zinseinnahmen, private Renten, Abfindungen, Auszahlungen von Versicherungen, Einkommen aus selbständigen Tätigkeiten, und so weiter. Und, von der dann gezahlten Rente gehen noch die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung ab.
- Alleine der eigene Riester-Vertrag bleibt außen vor -.

Viele Ehepaare sind darüber nicht informiert

Die Rentenberechnungen sind schon ein „Buch mit sieben Siegeln“, geht es an die Berechnung der Hinterbliebenenrente stehen viele Bürger völlig hilflos da.

Wie sieht die finanzielle Situation nach dem Tod des Ehepartners wirklich aus? Sind Verbindlichkeiten zu decken, z.B. eine Hypothek, Kredite für größer Anschaffungen? Sind die Kinder noch im Schulalter oder im Studium, in der Lehre, etc.?

Witwe, Witwer, keine Altersfrage

Gerade junge Ehepaare machen sich keinen Kopf darüber „was wäre wenn“. Denn auch die Rentenhöhe hängt von der Lebensarbeitszeit ab. So ist es ein Unterschied ob der Verstorbene 10 Jahre oder 30 Jahre in die gesetzliche Rente eingezahlt hat.

Siehe auch:

- „Versorgungsehe“
- „die Kirchliche Trauung alleine reicht nicht“

- „erwerbsunfähig und dann“
- „dienstunfähig und dann“
- „pflegebedürftig wer zahlt“