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Pflegegrade statt Pflegestufen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Demenz besser in die Pflege einbinden

Also wieder eine Reform. Die angekündigte Pflegereform geht auch gleich mit der Erhöhung der Pflegebeiträge einher. 0,2 Prozent mehr für die Pflegepflichtversicherung.

Wer Pflege leistet weis wie schwer das ist

Nun sollen in den nächsten Jahre 4,4 Milliarden Euro in die Pflege gesteckt werden. Das wiederum behebt nicht den Mangel an Pflegekräften. Wer zu Hause pflegt, weis auch wie schnell er an seine Grenzen gelangt. Gerade Demenz-Kranke bedürfen oftmals einer ständigen „Aufsicht“ und Betreuung.

Bedürftigkeit und nicht „Minutenpflege“

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will das in der Pflege zukünftig die Bedürftigkeit berücksichtigt wird. Im Klartext; was kann der Pflegebedürftige noch alleine und wo bedarf es der Hilfe eine Pflegekraft (Angehörige). Also ein neuer Begriff: Pflegebedürftigkeitsbegriff, oder Bedürftigkeitspflege. Auch hier wird weiterhin der MDK (medizinische Dienst der Krankenkassen) prüfen.

Die Beiträge der Pflegeversicherung werden auch in Zukunft nicht reichen

Häusliche Pflege vor Heimpflege. Sicher will jeder in seiner vertrauten Umgebung alt werden und zu Hause gepflegt werden. Oftmals sieht es aber so aus: meistens bleiben die Frauen zu Hause und pflegen. Damit fällt das Gehalt weg und die Leistungen aus der Pflegeversicherung benötigt der Pflegebedürftige selber. Zwar wird die häusliche Pflege auf die Rente der Pflegenden angerechnet, aber zu einer auskömmlichen Rente reicht das mal nicht. Zudem ist dies zeitlich begrenzt.

Aber auch das Pflegepersonal ist unterbezahlt

Zudem ist die soziale Anerkennung miserabel. Bessere Bezahlung in den Pflegeberufen wäre dringend notwendig. Davon sagt Herr Gesundheitsminister Gröhe aber nichts. Auch nicht vom Mangel an geeigneten, qualifizierten Pflegekräften. Die nächsten Jahre werden einen erhöhten Bedarf an Pflegepersonal fordern. Wer wird das bezahlen? Und, wie "3 SAT" berichtet:  Pflegeheim Monopoly. Wenn der alte Mensch zur Ware wird (Video)

Altersarmut Frauen

Selbst wenn der ambulante Pflegedienst 3 mal am Tag zur medizinischen Betreuung kommt, bleiben die restliche Zeit an den Familienmitgliedern, Frauen oder Verwandten hängen.

Zusätzlich privat absichern

Pflege kostet Geld und wird in Zukunft nicht um weitere Erhöhungen von Pflegeversicherungsbeiträgen herumkommen. Pflegepflichtversicherung, Bahr-Pflege und eine private Pflegeversicherung können die finanziellen Einbußen auffangen.
Aber, viele schieben den Gedanken, ein Pflegefall zu werden, weit von sich. Dabei ist Pflege-Bedürftigkeit nicht überwiegend eine Frage des Alters. Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfall, etc. kann heute jeden treffen. - wer soll das dann bezahlen -

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