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Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen 2016

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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PKV, Eintritt mit höherem Bruttoeinkommen

Schlagwort: Beitragsbemessungsgrenzen

Alle Jahre wieder werden die Beitragsbemessungsgrenzen erhöht. Das Bruttoeinkommen zum Übertritt in die private Krankenversicherung wird erhöht. Waren es 2015 noch 4.575 Euro, so soll es für 2016 auf 4.687,50 Euro steigen. Noch müssen das Kabinett und der Bundesrat zustimmen.

Beitragsbemessungsgrenzen steigen 2016

Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, alle Jahre werden diese Beitragbemessungsgrenzen angehoben. Über diese festgelegten Grenzen werden vom Brutto keine Beitrage zur den Sozialversicherungen erhoben. Das bedeutet, das das Krankengeld, das Arbeitslosengeld und auch die Renten „gedeckelt“ sind.

Krankengeld, Krankentagegeld

Gerade bei hohen Einkommen von Angestellten wird im Krankheitsfall ein zu geringes Krankengeld, im Verhältnis zum Nettolohn ausgezahlt. In der Regel werden 6 Wochen Lohnfortzahlung geleistet. Danach tritt das Krankengeld ein. Aber auch davon werden nochmals Beiträge zu den Sozialversicherungen abgezogen. Also: Brutto nicht gleich Netto.

Differenz mit Krankentagegeld schließen

Jedem abhängig Beschäftigtem bleibt es frei gestellt diese Lücke zwischen Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) und dem tatsächlichem Nettoverdienst mit einer Krankentagesgeldversicherung (PKV) zu schließen. Je höher das Gehalt, je größer die Lücke zum Krankengeld. Achtung, auch hier gelten die Gesundheitsfragen.

Die gesetzliche Rentenversicherung mit Obergrenze

Auch in der Rentenversicherung sind die Obergrenzen festgelegt. Für 2016 bei 6.200 Euro (West), und 5.400 Euro (Ost) Das bedeutet, das aus dem darüber liegenden Gehalt keine Rentenversicherungsbeiträge abgeführt werden. Somit ist der spätere Rentenanspruch gedeckelt. Dazu kommt, das die Renten kontinuierlich sinken. Nämlich auf 43 Prozent.  Private Vorsorge kann die Lücke füllen.

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