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Zauberwort Flexi-Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Teilrente und weiter arbeiten

Arbeiten oder in Rente gehen. Rente mit 63 Jahren, Anhebung der Rentenaltersgrenze, Mütterrente,, sinkendes Rentenniveau, Altersarmut, nun die Flexirente. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Rentenmeldungen die Bürger erreichen.

Nun, nach einem Jahr Beratung, soll die Flexi-Rente ihren Einzug halten

Rente und weiterarbeiten sollen mit der Flexirente besser verknüpfbar sein. Darauf einigten sich CDU und SPD. Das die Wirtschaft und die Opposition ihre Zweifel und Befürchtungen anmelden liegt in der Natur der Sache. Schon die abschlagsfreie Rente mit 63 hat Kritiker wie auch Befürworter auf den Plan gerufen. Nicht zuletzt die gesetzliche Rentenversicherung selber, welcher die Einnahmen fehlen.

Flexirente und der langsame Ausstieg aus dem Berufsleben

Bislang war es so; wer langsam in die Rente gleiten wollte, der konnte entweder 1/3, 2/3 oder 1/2 seiner Rente in Anspruch nehmen.
So soll es werden; Arbeitseinkommen und Rente können beliebig gestückelt werden. Es kommt also nicht mehr auf das Monatseinkommen sondern auf das Jahreseinkommen an.

Hinzuverdienste bis 6.300 Euro Jahreseinkommen werden nicht auf die Rente angerechnet.

Liegt das Jahreseinkommen über diesen 6.300 Euro, so wird der übersteigende Teil mit 40 % von der Altersrente abgezogen. Frühestens kann diese Flexirente aber erst ab dem 63 Lebensjahr beantragt werden.

Wer in den „normalen“ Alters-Ruhestand (Regelaltersgrenze) geht, der kann weiterhin unbegrenzt dazuverdienen, das interessiert dann nur das Finanzamt.

Wer vorzeitig in Rente geht, darf 450 Euro dazuverdienen.

Keine Arbeitslosenversicherung und dafür Rentenerhöhung

Für den Arbeitgeber gibt es auch einen Bonbon, sein Anteil zur Arbeitslosenversicherung (derzeit 1,5 Prozent – 2015) wird 5 Jahre nicht erhoben. Die Arbeitnehmer zahlen keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung mehr. Ein weiterer Bonbon soll die Rente sein. Werden weiter Rentenbeiträge gezahlt, für den Beschäftigten freiwillig, so erhöht sich seine Rente.

„Die Grünen“ hatten gefordert das Menschen welche krank sind, diese Regelung schon mit 60 Jahren in Anspruch nehmen zu können. Dem wurde nicht Rechnung getragen.

Rentenerhöhung 2016

Die Wirtschaft läuft gut und die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie schon seit Jahren nicht. Demnach soll die Rentenerhöhung für 2016 zwischen 4% und 5% liegen. Diese Rentenerhöhung ist aber noch nicht „abgesegnet“.

Auch von der Rentenerhöhung werden Krankenkassenbeiträge und die Zusatzbeiträge wie auch die Beiträge zur Pflegeversicherung wieder angezogen.