Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Fragwürdige Sparkassen-Beratung und das generieren von Provisionen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

Bewertung:  / 20
SchwachSuper 

 

Fragwürdige Sparkassen-Beratung und das generieren von Provisionen

"Vorgesehen ist, dass Banken und Sparkassen ein Gespräch über kostengünstigere Alternativen anbieten müssen, wenn jemand seinen Dispokredit ein halbes Jahr lang zu durchschnittlich mehr als 75 Prozent ausschöpft." - Soll ab Januar 2016 so gehandhabt werden.

Sparkasse lehnt Umschuldung ab

Dieser unten stehenden Sachverhalt hat uns ein Kunde zur Verfügung gestellt. Wir haben daraufhin die Verbraucherzentralen (Berlin und Brandenburg) angeschrieben. Auch haben wir das Bundes-Ministerium für Finanzen angeschrieben und die Sparkassenaufsicht für Berlin: „Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Berlin“. Antwort ausstehend.

Sachverhalt ist folgender. Berliner Sparkasse, Landesbank Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Sachverhalt:

2008 musste ein Kunde von uns mit seiner Firma Insolvenz anmelden, da auch ihn die Finanzkrise erwischt hat.
Diese Insolvenz war 2014 erledigt, bis auf das Schufamerkmal, welches ja noch 3 Jahre danach besteht.
Heute hat der Kunde ein regelmäßiges Einkommen von X.XXX Euro Netto (Arbeitsvertrag unbefristet). Keine Zahlungsverpflichtungen und keine weiteren Verbindlichkeiten.

Bei der Berliner Sparkasse

Nun hatte der Kunde mit der Berliner Sparkasse, Landesbank Berlin, einen Beratungstermin vereinbart um den bestehenden Dispo (3.800 Euro), eingeräumt vor 3 Jahren von der Sparkasse Berlin, in einen billigeren Verbraucher-Kredit umzuwandeln.
Dieser wurde abgelehnt, da noch das Schufa-Merkmal vorhanden ist.

Gleichzeitig wurde dem Mann aber eine Visakarte (ein halbes Jahr kostenfrei), Hausratversicherung und diverse andere Versicherungen angeboten.....

Das NEIN DANKE wurde missbilligend "zur Kenntnis" genommen. Selbst nach dem zweiten NEIN, wurden weiter die "Vorzüge der Visakarte und Versicherungen" angepriesen....

Selbst der Hinweis das er selber Versicherungsfachwirt / Versicherungsbetriebswirt ist und sich am Markt bestens auskenne wurde ignoriert...