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SPD will wiedermal die PKV abschaffen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Ihre Fragen zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung

Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherungen

Da keilt die SPD gegen die private Krankenversicherung PKV), redet weiter von der Bürgerversicherung (GKV) und gleichzeitig wird bekannt das die Zusatzbeiträge (ausschließlich Arbeitnehmer finanziert) nicht ausreichen und weiter Anhebungen erforderlich sind.

Beide KV-Systeme haben mit Mario Draghi zu kämpfen

Gestern (10.03.2016) nun hat Mario Draghi die Zins-Null-Runde eingeläutet. Gleichzeitig die Strafzinsen angehoben. Der Bürger wird sukzessiv weiter enteignet. Das betrifft die Krankenkassen, die Altersvorsorgen und alle Sparformen welche für die Altersvorsorge aufgebaut werden.

Nicht jeder ist für die PKV geeignet

Folgt man den Anfragen (Spiegel) in den Parteien, wer denn PKV oder GKV versichert ist, so kommt doch erstaunliches zu Tage. Die meisten unserer Volksvertreter sind in der privaten Krankenversicherung. Allen voran Herr Bahr (FDP), Herr Spahn (CDU), Herr Lauterbach (SPD), Bei „Die Grünen“ genauso wie bei den „Die Linken“, uns so weiter. Es ist davon auszugehen das rund 2/3 der Abgeordneten also PKV versichert sind. In der Bevölkerung sind es mal eben rund ca. 10 Prozent.

Mal zum Vergleich wie sich die PKV zusammensetzt

Laut PKV-Verband sind gerade mal ein Achtel der Angestellten über der Beitragsbemessungsgrenze PKV versichert. Knapp die Hälfte der PKV Versicherten sind Beamte, also Beihilfe berechtigt. Samt deren Kinder und Ehepartner. (Quelle Focus)

Viele Beamte und Selbständige im Bundestag

Nun kennt die GKV mal keine klassischen Beihilfetarife, was also für einen Beamten sinnlos ist in der GKV zu sein. Überproportionale Rechtsanwälte sitzen ebenfalls in den Parteien. Und die wenigen, welche in der GKV versichert sind, könnten sich die kostenfreie Familienmitversicherung zu nutze machen. Kinder und Ehepartner sind beitragsfrei mitversichert. Anders in der PKV, hier muss jeder zu eigenständigen Krankenversicherungsbeiträgen versichert werden.

Und dann die Mächtigen der Kassenärztlichen Vereinigungen

investigativ.de / Das Rechercheblog der WELT. Über 30 Milliarden Euro werden von diesen Akteuren an Arzthonoraren der gesetzliche Krankenversicherten verteilt. Der Bürger hat hier keinen Einblick. „Selbstverwaltung“ ist das Zauberwort. Zudem wird, wenn es denn mal raus kommt, gegen Funktionäre intern ermittelt. Da ist die Rede von Veruntreuung, Selbstbedienung bei Pensionen und Gehältern, usw.

Aufgabe der paritätische Finanzierung der GKV-Kassenbeiträge

Zum 01.01.2015 wurden die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlich Krankenkasse auf 7,3 Prozent eingefroren. Die Zusatzbeiträge muss der Arbeitnehmer also selber bezahlen. Es ist davon auszugehen das diese Zusatzbeiträge weiter steigen werden. Das betrifft alle GKV-Versicherten, auch die Rentner.

Gesundheit ein teures Gut

Ob allerdings die sogenannte Bürgerversicherung das Problem der gesetzlichen Krankenkassen beheben wird würde ich bezweifeln. Dazu ist wiederum der Sumpf in der GKV mit allen Anhänger der Organe zu groß. Zudem würde wohl auch die Altersrückstellungen der PKV nur sehr kurzzeitig weiterhelfen, würden diese von der GKV vereinnahmt.

Wo die Fahrt der beiden Gesundheits-Systeme hingeht ist offen

Beide Systeme sollten schleunigst ihre Hausaufgaben machen und die Systeme sanieren. Vor allem aber den Wildwuchs ausmerzen. Aber davor stehen die jeweiligen Lobbyisten im Gesundheitssystem. Also bleibt wenig Hoffnung das sich für den „normalen“ Bürger hier etwa zum Bessern wendet.
Das betrifft auch die Pflegeversicherung und deren Wildwuchs.