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Plötzlich bis zu 25% weniger Riesterrente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Kreative Rechnung zur Riester-Renten bei Auszahlung

Vom Anspar-Kapital zur Rentenzahlung. Private Altersvorsorge, Jahrzehnte wurde dies von Politikern, Versicherungen und auch Versicherungsmakler und Versicherungsvertretern empfohlen. In der Vergangenheit war diese private Altersvorsorge auch okay. Nun in Zeiten der 0 Zinspolitik sieht die Welt anders aus.

Riester, ein seltsames Produkt

Zu bürokratisch, zu wenig Transparenz, zu hohe Kosten, nur was für Gutverdiener, eine sprudelnde Ölquelle für Strukivertrieb, Verrechnung mit der Grundsicherung, und so weiter. Alles zusammen stimmt.

Denn der Gedanke die Rentenlücken der immer weiteren gesetzlichen Rentenabsenkungen wird damit nicht geschlossen.
Wer genug Einkommen hat braucht die Riester-Rente nicht. Wer die Riester-Rente braucht, der kann sie sich auf Grund des geringen Einkommens nicht leisten.

Nun ein neuer Schlag für die Riester-Sparer

Sie haben seit 2002 (Einführung der Riester-Renten-Verträge) einen Riester-Vertrag. Sie haben also 14 Jahre brav Ihren Riestervertrag angespart. Nun kommt der Tag der Rentenabrechnung und die Kreativität der Versicherungen. Allerdings dürfen Sie 1/3 des Kapitals entnehmen ohne das die staatlichen Zulagen gestrichen bzw. zurück gefordert werden.

Umwandlung von Kapital in Rente

Der Riestervertrag besagt unter anderem, das Sie nun, so lange sie leben, eine monatliche Rente ausgezahlt bekommen. Nun kommen die neuen Sterbetafeln und die 0 Zinspolitik ins Spiel.

1. Die Deutschen leben immer länger, ergo muss auch die Riester-Rente länger gezahlt werden.

2. Das angesammelte Kapital aller Riestersparer (das der anderer Kapitalversicherungen auch) findet keine großen Renditen mehr.

3. „Die Umwandlung“ von Kapital in Rente kostet Geld.

Kreative Versicherer rechnen nun

die beiden oben genannten Punkte zusammen und schwups haben Sie rund 25 Prozent weniger Riester als mal gedacht und prognostiziert. Das ganze nennt sich dann „Gebühren“. Fazit: plötzlich ¼ weniger Riesterrente, das dürfte so manchen braven Riestersparer schocken.