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Abrechnungsdiagnosen können den BU-Schutz kosten

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Fachberatung durch Fachmakler der biometrischen Risiken

Ja, Beiträge zur BU bezahlt, Nein, Leistung gibt es keine!

Vertrauen hat nichts mit Versicherungen zu tun. Der BU-Schutz – Berufsunfähigkeitsversicherung – ist mit vielen Hacken und Ösen verbunden. Selbst wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, so ist noch lange nicht gewährleistet das Diese bei einer Berufsunfähigkeit auch bezahlt.

Abrechnungsdiagnosen, und der Patient weis von nichts

Der Arzt des Vertrauens? Plusminus hatte eine Sendung dazu ausgestrahlt. Die wenigsten Verbraucher interessieren sich leider für Versicherungen und die Hintergründe. Somit auch nicht für die Abrechnungen von Ärzten.

Was in der PKV – privaten Krankenversicherung - recht einfach wäre, die Rechnungen auf Richtigkeit zu überprüfen, da der Patient die Abrechnung des Arztes ja bekommt.

In der GKV – gesetzlichen Krankenkasse – leider fast unmöglich an die Abrechnungsdiagnosen ran zukommen.

Was wurde diagnostiziert und was wurde abgerechnet

Was der Kunde, welcher eine BU abschließen will und dann auch tut, kann die Gesundheitsfragen nur in soweit richtig beantworten wie er auch wirklich Kenntnis von den Diagnosen hat.

BU-Versicherer prüfen aber erst wenn der Leistungsfall, also die (vermeintliche) Berufsunfähigkeit eingetreten ist

Wenn der Arzt aber sogenannte Abrechnungsdiagnosen „geschönt“ hat, was nicht selten der Fall ist, der Patient davon natürlich nichts weis, sieht es schlecht aus mit der Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Die BU-Versicherer werfen das dann dem Kunden vor

Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung. Das ist der Super-Gau einer jeden biometrischen Versicherung so in diesem Fall der der Berufsunfähigkeitsversicherung.

  • Der Versicherer kündigt den Vertrag.
  • Sie haben keinen BU-Versicherungsvertrag mehr.
  • Der Versicherer ist von der Leistung frei.
  • Sie bekommen keine BU-Rente.
  • Der Versicherer behält die Beiträge.
  • Sie haben die Beiträge umsonst gezahlt.
  • Einen neuen BU-Versicherer zu finden ist (fast) unmöglich.
  • Sie sind 10 Jahre (vermeintlich) BU-versichert

Im Leistungsfall fragt die Versicherung also nach was bei Antragstellung vor 10 Jahren diagnostiziert wurde. Jetzt kommt die Abrechnungsdiagnose zum Vorschein. Der BU-Gau ist vorprogrammiert.

Gibt es Sicherheit vor BU-Abschluss und Einsicht in die Diagnosen

Patientenrechte und das Recht auf Akteneinsicht. Das klingt schon mal gut? Ist es aber Nicht wirklich

  • Denn beim medizinischen Fach-chinesisch fängt es schon an mit dem aufhören.
  • Der Patient hat das Recht seine Krankenakte einzusehen.
  • Verstehen wird er sie aber nicht.
  • Was ist das für eine Krankheit. Ist das was da steht schlimm. Muss ich das angeben.
  • Der Patient versteht das was da diagnostiziert wurde nicht.
  • Schon gar nicht wenn keine weiteren Behandlungen oder weitere medizinische Maßnahmen erfolgt sind.
  • Was also ist das und was soll das?

Der Fachmann für Biometrie muss her

Vor dem BU-Abschluss muss geprüft werden was da so in der Patientenakte an „Ungereimten“ steht. Das geht nur mit dem notwendigen Sachverstands und der Sachkenntnis was zu den sogenannten Diagnose-Abrechnungen wirklich wahr und was geschönt ist.

Es muss zwingend eine anonyme Risikoeinschätzung vorgenommen werden

Das alle kann vom zukünftigen Versicherungsnehmer nicht bewerkstelligt werden. Schon gar nicht über Online-Portale und Online-Abschlüsse.
Das gilt auch in der PKV – privaten Krankenversicherung - mehr als 25.000 Tarifbausteine in der PKV – und die Gesundheitsfragen.

Zitat: Hajo Köster vom Bund der Versicherten über die Bedingungen von Versicherungspolicen

"Für Laien ist es fast unmöglich, die Verträge ohne fachliche Hilfe zu verstehen."

HIS, die „schwarze Liste“ der Versicherer