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Was zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht nicht

Die gesetzliche Pflegeversicherung sollte die Pflegebedürftigkeit finanziell Folgen abfedern. Das die Eigenbeteiligungen dazukommen, dass ist viele Menschen nicht bewusst. Oft reichen die Rente und die gesetzliche Pflegeversicherung nicht aus um die Kosten vollständig zu decken.

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Die gesetzliche Pflegeversicherung bezahlt

  • 1. für Pflegebedürftige der Pflegestufe I 1064 Euro
  • 2. für Pflegebedürftige der Pflegestufe II 1330 Euro
  • 3. für Pflegebedürftige der Pflegestufe III 1612 Euro
  • 4. für Pflegebedürftige, die nach Absatz 3 als Härtefall anerkannt sind, 1995 Euro

Verankert ist das im Sozialgesetzbuch 11 (SGB XI)

Ab 2017 gelten die neuen Pflegeklassen und ersetzen die bislang geltenden Pflegestufen. Mit berücksichtigt wird; Demenzkranke sollen damit weiterhin besser berücksichtigt werden.

Kost, Logie, Fernsehen, Telefon, Wäsche, Reinigung, etc.

Pauschal kann man sagen, alle nicht medizinischen Maßnahmen / Leistungen kosten Extrageld. Auch Zuhause muss man Miete zahlen, Essen einkaufen, Telefon bezahlen. Auch eine Haushaltshilfe würde Geld kosten. Überspitzt könnte man es auch so formulieren; Eine Hotelunterbringung kostet nunmal Geld.

Das die Rente nicht reicht

Zu der Zeit als unsere jetzigen Pflegebedürftigen berufstätig waren gab es noch keine gesetzliche  Pflegeversicherung. Die private Pflegeversicherung gab es zwar, wurde aber damals wie heute ignoriert. Die homogene Familienstrukturen waren für unsere Großeltern noch weitgehend gefestigt, sprich Oma oder Opa wurden Zuhause gepflegt und betreut. Viele Frauen aus dieser Generation waren, jedenfalls im ehemaligen „Westen“ Hausfrauen. Im „Osten sah das zwar anders aus, änderte aber nichts an der Pflegesituation.

Die Familienstrukturen haben sich verändert

„Der Mensch muss dahin wo die Arbeit ist“. Hier schließt sich der Kreis. Die häusliche Pflege ist zur Ausnahmesituation geworden. Frauen sind berufstätig, was einerseits, auch von der Politik und der Wirtschaft und aus ganz persönlichen Gründen, begrüßenswert ist. Und trotzdem, wenn die häusliche Pflege geleistet wird, zur Belastung von Frauen und Familien wird.

Neue Wohnformen der neuen Single-Gesellschaft

Betreutes Wohnen, Generationen-Häuser, Senioren-Wohngemeinschaften, ambulante Pflegedienste, all das wird immer weiter voranschreiten. Die sogenannte häusliche Pflege von Kindern oder Schwiegerkindern wird sich im schlimmsten Fall auf den Elternunterhalt begrenzen, wenn das eigene Einkommen, Vermögen, des Pflegebedürftigen nicht ausreicht.

Eigene Vorsorge für den Pflegefall

Gesetzliche Pflegeversicherung, Bahr-Pflege, private Pflegevorsorge, dass Aufbrauchen des eigenen Vermögens, all das wird neue Überlegungen für eine mögliche Pflegebedürftigkeit mit sich bringen.  Der Elternunterhalt ist mit ein Teil von diesen Überlegungen und der Verantwortung zur eigenen Vorsorge.

Die Sicherheit durch die sozialen Sicherungssysteme

Egal ob die gesetzliche Krankenversicherung, die gesetzliche Pflegeversicherung,  die gesetzliche Erwerbsminderungsrente oder schlussendlich die gesetzliche Rente, alles läuft auf eine Grundsicherung raus.

Wer „etwas mehr“ möchte kommt um die private Vorsorge nicht herum

Aber, die bloße Überschrift eines Versicherungsproduktes beinhaltet noch keine Versicherungsleistung. Die Tarifbausteine, die Tarifbedingungen, die Gesundheitsfragen, dass sogenannte Kleingedruckte muss zwingend berücksichtigt werden um den persönlichen Versicherungsschutz maßgeschneidert zu bekommen.

Die Fachmakler der biometrischen Risiken stehen hier hilfreich zur Seite. Und nicht zu vergessen, die Rentenkontenklärung muss für Jeden zukünftigen Rentner ein MUSS sein. Denn eine falsch berechnete Rente zieht auch zwangsläufig eine falsche Rentenzahlung nach sich. Kontaktformular für Ihren Fragen