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Wenn es auf dem Weg zur Arbeit kracht

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Unfall auf dem Weg zum Arbeitsplatz

Fahrkostenpauschale und ein Unfall

Ärgerlich, auf dem Weg zur Arbeit kommt es zu einem Unfall. Bleibt es nur beim Blechschaden ist das zwar ärgerlich aber immer noch besser als ein Personenschaden.

Egal ob Fußgänger, Radfahrer, Biker oder Autofahrer, einen Unfall kann jeder erleiden. Wer trägt die Kosten?

Arbeitnehmer sind versichert

Auf dem direkten Weg zur 1. Arbeitsstätte und zurück. Der Umweg zum Tanken oder schnell zum Einkaufen nicht. Sonderregelungen gibt es bei sogenannten Fahrgemeinschaften oder das Bringen der Kinder zur Kita, Tagesmutti, Schule. Das gilt für die Personenschäden über die jeweiligen Berufsgenossenschaften.

0,30 Euro pro Kilometer

Für die gefahrenen Kilometer zur 1. Arbeitsstrecke können 0,30 Euro bei der Steuer geltend gemacht werden. Dabei werden Fahrtkosten von rund 4.500 Euro pro Jahr in der Regel problemlos anerkannt. Bei höheren Kosten muss dem Finanzamt schon eine plausible Erklärungen geliefert werden.

Unfall und die Steuer

Meistens sind die Reparatur über die jeweiligen KFZ-Versicherungen abgedeckt. Entweder über die KFZ-Versicherung des Gegners oder, so vorhanden, über die eigene Vollkaskoversicherung.

Bleiben Kosten übrig, entweder durch die Selbstbeteiligung oder weil der Blechschaden erst gar nicht der Versicherung gemeldet wurde, so können die Reparaturkosten beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Die Polizei kommt nur bei Personenschäden

Empfohlen ist, die Polizei zu rufen. Leider ist es aber im Alltag so, dass die Polizei nur noch bei Unfällen mit Personenschäden kommt. Bleibt es beim Blechschaden, so die Aussagen der Polizei, sollen das die Versicherungen regeln.

Die Autohaftpflichtversicherung ist auch eine Mini Rechtsschutzversicherung

Die Autoversicherung prüft ob die Ansprüche gerechtfertigt sind. Deshalb ist es Ratsam Skizzen zum Unfallhergang anzufertigen, Bilder aller geschädigten Autos zu machen und den Unfallhergang genau zu protokollieren. Name und Anschriften der Zeugen nicht zu vergessen.
War die Polizei da, so sollte die Tagesbuchnummer und die Dienststelle der Beamten mit angegeben werden.

Nachweise für das Finanzamt

Bleiben Sie trotzdem auf Reparaturkosten sitzen, können sie diese Kosten als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen.
Hier gilt; je genauer und detaillierter sie dem Finanzamt die Kosten darlegen, um so sicher ist es das das Finanzamt diese auch anerkennt.

Verkehrs-Rechtsschutzversicherung

Wenigstens diese Rechtsschutzversicherung sollten auch Versicherungsmuffel haben. Denn nicht immer ist es nur ein Blechschaden und ein paar Kratzer im „heiligen Blechle“.

Gerade bei Personenschaden könne die Kosten bei enormen Summen enden. Da ist nicht unerheblich wie die Schuldfrage geklärt wird oder ob sie überhaupt der Schuldige sind.

Fachanwälte für Verkehrsrecht sind hier die richtigen Ansprechpartner

Recht haben und Recht bekommen ist vor Gericht nicht selten ein langwieriger Prozess. Anwaltskosten, Gerichtskosten, mögliche Gutachterkosten, etc. kosten eine Menge Geld.

Im Ausland kann das zum finanziellen Drama werden. Bei Personenschaden ist es gar nicht auszudenken was da auf sie zukommen kann.