Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Rentenzukunft, der Wahlkampf 2017

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Finanzen

Bewertung:  / 17
SchwachSuper 


Mit 70 in den Ruhestand

Rentenkürzung durch Anhebung der Regelaltersgrenze

Der Wahlkampf für 2017 ist im vollen Gange. Ein dankbares Thema ist, mal wieder, die Rente. Und irgendwie, wird man wiederholt, das Gefühl nicht los das der Generationenkonflikt, auch mal wieder, ausgebrochen ist. Beitragzahler gegen „Beitragsempfänger“.

Mit 70 oder älter in den Regel-Alters-Ruhestand

Geht es der heutigen Rentnergeneration noch verhältnismäßig gut, werden die folgenden Renten-Generationen länger arbeiten „dürfen“. Ob es der Gesundheitszustand aber hergibt mal dahingestellt. Länger leben ist nicht gleichbedeutend mit länger gesund sein. Die heutige Medizin und Gesundheitsversorgung lässt ein längeres Leben zu. Damit geht aber nicht zwangsläufig eine längere Arbeitstauglichkeit einher.

Also stellt die längere Arbeitszeit eine Rentenkürzung dar

Auch unter dem Gesichtspunkt das ältere Menschen auf dem Arbeitsmarkt nicht erwünscht sind.  Also: Rentenkürzung erwünscht? Ich meine hier nicht die Hochqualifizierten Facharbeiter und Akademiker, sondern die normalen Arbeitnehmer wie Verkäuferinnen, Pflegepersonal, der Handwerker, Kindergärtnerinnen, Kassiererinnen, LKW-Fahrer, usw. Oder anders ausgedrückt, die Berufe welche körperlich und psychisch extrem belastet sind.

Auch die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren wird auf 65 Jahre angehoben

Mit andern Worten, wer eher aus dem Berufsleben ausscheidet als die Regelaltersgrenze es vorsieht, der geht mit Rentenabschlag in den Ruhestand. Je höher die Regelaltersgrenze desto mehr spart die gesetzliche Rentenversicherung. Denn bis zur sogenannte Erwerbsminderungsrente ist es nicht nur ein langer Weg, sondern auch fernab davon ob sie einen Arbeitsplatz bekommen der ihren (noch) Arbeits-Möglichkeiten entspricht.

Die Kreativität der Renten-Wortspiele kennt keine Grenzen

Deutschlandfonds-Rente, Renten-Staatfonds, Europarente, Solidarrente, Mindestrente, Garantierente, Lebensleistungsrente, Deutschlandrente, usw. Die Frage bleibt die Bezahlbarkeit. Umlage-finanziert, durch Steuergelder bezuschusst, paritätisch finanziert oder durch den Arbeitnehmer alleine. Das Verwirren-spiel geht munter weiter. Ebenso das Misstrauen gegenüber der verantwortlichen Politiker. Das das gegen einander Ausspielen der Generationen im vollen Gange ist, dass wird billigend in Kauf genommen.