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Finanzmarkt-Wächter, Verbraucherschutz

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Finanzen

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Verbraucherschutzzentralen haben sich „aufgeteilt“

Der Anfang der Markt-Überwachung ist gemacht

18 Monate alt ist nun der sogenannte Finanzmarktwächter. Die Finanzierung für dieses Projekt ist gesichert. 10 Millionen Euro fließen jährlich vom Bund an die Verbraucherschutz-Zentralen.

Keine hoheitlichen Befugnisse

Selber handeln oder Einschreiten dürfen die Finanzmarktwächter allerdings nicht. Vielmehr haben sie fragliche Informationen an die zuständigen Stellen zu melden. Da wären; das Bundesfinanzministerium und BaFin, eventuell die Finanzämter. Nur diese Stellen dürfen dann auch Verbote und andere Sanktionen aussprechen.

Das Ziel: der Verbraucher soll geschützt werden.

Die Kontrolle ist unterteilt in einzelne Bundesländer

  • Baden-Württemberg ist zuständig für alles was die Altersvorsorge und Geldanlagen betrifft.
  • Bremen für Immobilienfinanzierung.
  • Hamburg für alles rund um Versicherungen.
  • Hessen für den Kapitalmarkt.
  • Sachsen für den Kreditbereich.

Politik gegen Markt- und Finanzwirtschaft

Den Bürger vor Betrügern und Finanzhaie schützen, so die Idee zur Finanzmarkt-Aufsicht. Zahlen liefert der Vorstand Klaus Müller des Bundesverbands der Verbraucherschutzzentrale gleich mit.

In den 18 Monaten, seit bestehen, sind Auffälligkeiten in der Größenordnung von rund 6.800 Fällen gemeldet worden.

Dazu gab es rund ½ Million Anfragen und Beratungen der 200 Verbraucherschutz-Zentralen in Deutschland. Diese werden dann ausgewertet und gesammelt. Hauptsächlich ging es um Kapitalanlagen, Lebensversicherungen, den sogenannten Garantiezins, Kosten für Girokonten, Bankgeschäfte von ausländischen Banken, z.B. Kreditvergaben, ohne Banken und Kreditzulassungen in Deutschland, etc.