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Wechsel in die PKV wird erschwert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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SchwachSuper 

 

Die Messlatte, aus der GKV in die PKV, liegt hoch.

Wer 2017 über 57.000 Euro verdient, egal ob Ost oder West, und schon ein Jahr über der Beitragsbemessungsgrenze lag, der kann von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln.

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Vorsicht vor Billig oder billiger als die GKV.

Die Beitragbemessungsgrenze ist die erste Hürde. In den Vergangenen Jahren ist leider der Preis, im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung, meistens ausschlaggebend für einen Neuabschluss in die private Krankenversicherung gewesen. Gleichgültig ob bei Angestellten oder Selbständigen. Lediglich die Beamten wurden mit den sogenannten Beihilfe-Tarifen ohne Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse versichert.

Der Inhalt des PKV-Tarifs?

Wenig Beachtung fanden die tatsächlichen Vertragsinhalte der einzelnen Tarife. Als über die Jahre die Billig-Tarife immer teurer wurden war das Geschrei groß. Von den Einsteigertarifen wurde immer wieder gewarnt, vergeblich. Nach § 204 VVG (Tarifwechsel) kann der Versicherte in einen „kostengünstigeren Tarif wechseln. Auch hier war das Geschrei groß. Anders als Gedacht, war wieder nur der Preis ausschlaggebend. Vertragsinhalte hat so wirklich keinen interessiert.

Chefarztbehandlung und Einbettzimmer.

Eventuell noch die Beitragsrückerstattung wenn keine Rechnungen eingereicht werden. Und die Selbstbeteiligung des Tarifes. Aber schon die Selbstbeteiligung kann dem Versicherten auf die Füße fallen. 

PKV-Tarife insgesamt betrachtet bestehen aus mehr als 25.000 Parameter. Also Vertragsinhalte welche zum tragen kommen können oder eben auch nicht.

Was kaufen Sie mit einer privaten Krankenversicherung?

Leistungen in einem hochwertigen Tarif oder eine „Spendenquittung“ für eine Alibikrankenversicherung? Überraschenderweise kommt die tatsächliche Qualität eines Krankenversicherungstarifs erst im Leistungsfall zum Vorschein.

Wird DAS Krankenhaus bezahlt, wird DIESE Therapie bezahlt, was ist mit Heil- und Hilfsmitteln, was mit der Kur, der Reha, was wird im Ausland, auch im europäischen Ausland, an Kosten übernommen, was sagt die GOÄ, die GOZ, die GebüH,  und so weiter?