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§ 204 VVG das Wechselrecht der PKV

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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SchwachSuper 


PKV-Beitrag zu hoch, Wechsel in einen günstigeren Tarif.

Klingt doch ganz einfach. Ist es leider nicht. Gleiche Leistungen wie im alten Tarif ist die Voraussetzung. Wenn also nur geringfügige Mehrleistungen im neuen PKV-Tarif vorhanden sind kann es teurer werden. >>Kontakt:<<

Zusatzleistungen im neuen PKV-Tarif.

Diese Mehrleistungen im neuen PKV-Tarif kann der Versicherer ausschließen oder mit einem Risikozuschlag belegen – auch wenn gar kein Risiko bei dem Versicherten vorhanden ist.

Zusatz-Versicherung zum alten Tarif.

Alles was im alten Tarif der privaten Krankenversicherung nicht mitversichert war gilt als neue Zusatzversicherung. Hier kann es durchaus zu neuen Gesundheitsprüfungen kommen. Damit auch zu Ablehnungen, Ausschlüssen oder Risikozuschlägen.

Beispiel:

  • niedrigere Selbstbeteiligung weil der Tarif das so vorsieht.
  • Auslandskrankenschutz.
  • Brillen und Gläsern.
  • Zahnersatz.
  • etc.

Bundesgerichtshof.

Mit Aktenzeichen  BGH, Az.: IV ZR 393/15 hat der Bundesgerichtshof entschieden. Der Versicherer, also die private Krankenversicherung hat das Recht einen Risikozuschlag zu erheben, da die Besserstellung von alten PKV-Tarif zum neuen PKV-Tarif (§ 204 VVG) gegeben war.

Trotzdem kann ein PKV-Tarifwechsel lohnen.

Ein einmal abgeschlossene PKV kann sich mit der Zeit als nicht leistungsstark erweisen. Wir haben öfter darüber berichtet das viel aus der GKV, gesetzliche Krankenversicherung in die private Krankenversicherung gewechselt sind: weil „günstigere Beiträge“ als die GKV.