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Rentensicherung, ein Mann ist auch keine Option.

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

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Frauen von Altersarmut weit mehr betroffen als Männer.

Reich heiraten ist wohl ein Traum vieler junger Frauen. Meistens bleibt es auch dabei. Schule, Studium, Ausbildung, Beruf, Karriere, und dann der Biographie-knick: Familie und Kinder. Damit gehen auch meistens ein Großteil des eigenen Einkommens und die eigene Rente nach unten.

Gut ausgebildete Frauen.

Dennoch, noch immer ist Haushalt, Kindererziehung und Pflege von nahen Angehörigen überwiegend Frauensache. Dagegen steht: jede 2. Ehe wird geschieden. Die (EHE) Frauen, welche im Beruf kürzer getreten sind, können zwar über den Versorgungsausgleich etwas an Boden gut machen, aber die eigene Altersvorsorge wird dadurch nicht aufgefangen. Bei unverheirateten Paaren fällt der Versorgungsausgleich nicht an. Für Frauen ein echtes Risiko.

Auch Männer zwischenzeitlich allein erziehend.

Kinder als Armutsfalle? Jedenfalls dann, wenn die berufliche Situation nicht mit der Kinderzeit vereinbar ist. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind heere Pläne der jeweiligen Regierenden gewesen. Wobei sich einiges getan hat, aber noch lange nicht genug. Aber im Bezug auf die Altersarmut zu wenig. Fällt das zweite Einkommen weg, so ist das nicht alleine eine Frage der Jetzt-Situation mit weniger Geld auskommen zu müssen, sondern schlimmer noch die vorprogrammierte Altersarmut zur Rente dieser Betroffenen.

Verantwortung?

Der Staat hat mit der Riester-Rente, Rürup-Rente, der betrieblichen Altersvorsorge gemein damit die Altersarmut abfedern zu können. Die ganze Sache hat nur einen Schönheitsfehler: Alles ist an den Faktor Berufstätigkeit gekoppelt. Was nutzt es der /dem Alleinerziehenden wenn mit 60 Euro im Jahr eine Riester-Rente aufgebaut werden kann, wenn Diese dann der Grundsicherung im Alter zum Opfer fällt.

Nachbesserung für die Altersvorsorge erwünscht!

Na klar. Scheitern wird diese allerdings bei der Finanzierung. Was nutzen kleine Steuergeschenke, Finanzminister Schäubles Ankündigung für 2017, wenn genau dieser Personenkreis der es bitter nötig hätte für das Alter vorzusorgen, gar nicht von der Steuererleichterung profitieren?