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Beamten-Pensionen gegen gesetzl. Rente.

Geschrieben von Bernd Hirmerse am . Veröffentlicht in Finanzen

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Nach 5 Jahren oder nach 45 Jahren?

Was läuft schief beim Geld im Alter? Alle Jahre wieder kommt die große Diskussion zwischen gezahlten Beamten-Pensionen und den Renten der „normal“ Sterblichen auf. So weit hergeholt ist der Unmut allerdings nicht. Die meisten Begründungen klingen etwas dürftig.

Ein Beamter nach 45 Jahren

Auf die Mindestpension hat ein Beamter bereits nach 5 Jahren Anspruch. Daraus errechnet sich auch eine mögliche Dienstunfähigkeitsrente und die Hinterbliebenversorgung, also die Witwen oder Witwerrente und die Halbwaisenrente für Kinder. Auch wenn sich die Dienstunfähigkeit-Pension mit nach den Dienstjahren berechnet.

Siehe auch: Dienstunfähig und dann?

Auch hier bleiben finanzielle Lücken zur ehemaligen Besoldungsstufe.

Dazu dbb Beamtenbund und Tarifunion. Das Beamtenversorgungsgesetz des Bundes (BeamtVG) regelt in § 14 Absatz 4 die sogenannte Mindestversorgung, also das Ruhegehalt (Pension), das ein Beamter mindestens erhält bzw. welches seine Hinterbliebenen erhalten.

Ein Angestellter / Arbeitnehmer

Nach 5 Jahren Pflichtversicherung ist gerade mal die Wartezeit erfüllt. Wird er Arbeits- oder Erwerbsunfähig ist der Anspruch dementsprechend gering. Den hier richtete sich die Hinterbliebenenrente nach der Zeit der Pflichtbeiträge. Daraus wird dann die Kleine Witwenrente, die große Witwenrente und die Halbwaisenrente für die Kinder errechnet.

Siehe auch: Arbeitslos oder Krank, 20 bis 40% weniger Einkommen. Bei der Erwerbsminderungsrente sieht es noch dramatischer aus.

Ein Zahlenbeispiel:

Für die rund 21 Millionen Rentner werden pro Jahr ca. 250 Milliarden Euro ausgegeben.
Für 1,1 Millionen ehemalige Beamte, also Pensionäre, ca. 39 Milliarden Euro. Quelle: express.de