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Medikationsplan, ein Muss.

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Vereinfachte Tabletten Einnahme.

Wer mehr als 3 Tabletten über einen längeren Zeitraum einnimmt, länger als 28 Tage, der hat zukünftig einen Anspruch auf einen Medikationsplan, Medikamentenplan, und einer Aktualisierung des selben. Das Erstellen dieses Medikationsplans gilt ab Oktober 2016.

Überblick über alle Medikamente.

Viele Menschen, gerade ältere Personen verlieren leicht den Überblick der verordneten Medikamente. Oftmals auch die Einnahmezeiten und die Wechselwirkungen der Medikamente untereinander. Verschreiben verschiedene Ärzte Medikamente, ist es noch schwerer den Überblick zu behalten.

Rezept freie Medikamente kommen oft noch dazu.

Auch die sogenannten „Nahrungsergänzungsmittel“ können unerwünschte Wechselwirkungen mit versicherungspflichtigen Medikamenten hervorrufen. Alles zusammen und falsch dosiert, zur falschen Tageszeit eingenommen, kann mehr schaden als nutzen.

Wer erstellt den Medikamentenplan?

In den meisten Fällen dürfte das der Hausarzt sein. Dazu kommen die verschiedenen Fachärzte. Bei einem Krankenhausaufenthalt eventuell auch die Krankenhausärzte, wenn die Medikamente länger als 28 Tage eingenommen werden müssen. Dies geschieht aber nach der Krankenhausentlassung meistens auch wieder über den Hausarzt oder den Facharzt.

Ein Apotheker darf den Medikamentenplan, Medikationsplan, eventuell korrigieren.

Was soll im Medikamentenplan stehen?

  • Dosierung.
  • Einnahmehinweise. Zeitangaben, Z.B. täglich, wie oft, etc.
  • Form. Z.B. Tablette, Tropfen, Salbe, Spray, etc.
  • frei verkäufliches Medikament.
  • Grund. Warum die Einnahme erfolgen soll. Z.B. Bluthochdruck, Blutverdünner, Schilddrüse, etc.
  • Stärke.
  • verschreibungspflichtiges Medikament.
  • Wirkstoff.