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Steuerverschwendung und Großmannssucht?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Bundesrechnungshof, Schwarzbuch Bund der Steuerzahler.

Bundeseinnehmen, Ländereinnehmen, Ausgaben. Alle Jahre wieder. Mit steter Regelmäßigkeit werden Einnahmen und Ausgaben geprüft und der Öffentlichkeit präsentiert. Eine gewisse Großmannssucht in den Ausgaben ist nicht zu übersehen. Da staunt der Fachmann und der Steuerzahler reibt sich die Augen.

Stuttgart 21, BER, Elb-Philharmonie und Co.

Das dürften die zur Zeit größten Bau-Pannen in der Geschichte sein. Dazu kommen aber Tausende Bau-Pannen in Städten, Ländern, Kommunen und Gemeinden. Macht alles nichts, die Verantwortlichen werden nicht zur Rechenschaft gezogen und der Steuerzahler muss bluten.

Geplant, gebaut, leider die Kosten vergessen.

Schaut man sich den Großflughafen Berlin / Brandenburg an, so muss jedem Häuslebauer schwindelig werden. Die Kosten steigen mit dem Pfusch am Bau Hand in Hand. Die Verantwortlichen schieben sich gegenseitig ihr Versagen in die Schuhe und werden dann mit einem goldenen Handschlag verabschiedet. Hartmut Mehdorn und Co. Eröffnung? ungewiss, auch nach 10 Jahren Bauzeit.

Was nutzt also das anprangern der Geldverschwendung auf Steuerzahlerskosten?

Der Bundesrechnungshof bemängelt: was änder sich? Im Grunde nichts. Wir, die Bürger ärgern uns ein Magengeschwür und die Anderen machen weiter als wenn nichts gewesen wäre.

Das Bundeskanzleramt muss nach runden 15 Jahren General saniert werden. Glaubt man den Verantwortlichen, so müssen die Politiker froh sein das es nicht schon zusammen gefallen ist.

Nun ja, immerhin leisten wir und das Größte. Bundeskanzleramt, größer als die Downing Street Nr. 10, Élysée-Palast und das Weiße Haus in Washington. Gut, ein Erbe von unserem Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl. Trotzdem, wer ist verantwortlich für den Pfusch am Bau wenn nach 15 Jahren schon (kern) saniert werden muss?

Brücken ins nirgendwo, Schulen im Sanierungsstau und noch viel mehr Bedarf.

Schulbusse können Haltestellen nicht anfahren weil die Straße zu schmal ist, Jeder Bürger wird sicherlich aus seinem Heimatkreis berichten können wie Steuergelder zum Fenster raus geworfen werden.