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Rentenerhöhung 2017.

Geschrieben von Bernd Hirmerse am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Rente steigt 2017 geringer als 2016.

Gute Arbeitsmarktzahlen lassen die Rentenkassen etwas entspannt in das neue Jahr schauen. Eine Rentensteigerung von ca. 1,5 bis 2 Prozent ist zu erwarten. Die genauen Zahlen werden aber erst im Frühjahr 2017 fest stehen.

Auch das Rentenniveau festigt sich für 2017.

So jedenfalls die Aussage von Axel Reimann, Vorsitzender der Deutschen Rentenversicherung. Somit liegt das Rentenniveau „stabil“ bei ca. 48 Prozent. Es könnte sogar eine leichte Steigerung auf 48,2 Prozent geben.

Rentenbeiträge bleiben stabil.

Dank der guten Arbeitsmarktzahlen sind die Rentenbeiträge stabil bei 18,7 Prozent bis 2021. (Beitragsbemessungsgrenze) Alexander Gunkel, Vorstand der deutschen Rentenversicherung sieht, im Gegensatz zur ganzen Rentendiskussion, die Rente gut aufgestellt.

Ein Blick in die Rentenzukunft.

Hier sieht es weniger rosig aus. Ab 2021 steigen dann nicht nur die Rentenbeiträge, gleichzeitig wird das Rentenniveau fallen. Voraussichtlich sogar unter die festgeschriebenen 43 Prozent. Im schlimmsten Fall auf 41,7 Prozent.

Gunkel für längere Lebensarbeitszeit

Schon ist die Rente ab 71 Jahren im Spiel. Länger leben, länger arbeiten, so das Credo der Politik, Verbände und Rentenexperten. Gunkel könnte sich mit einem Rentenniveau von 42 Prozent „anfreunden“, wenn die betriebliche Altersvorsorge (bAV) und die private Altersvorsorge (zum Beispiel Riester) ausgebaut werden würden.

Da hält die im Vorstand der deutschen Rentenversicherung sitzende Gewerkschaftlerin Annelie Buntenbach gegen. Schon heute finanzieren viele Arbeitnehmer 4 Prozent in ihre Altersvorsorge. Im Klartext ohne Arbeitgeberbeteiligung. Profitieren tun davon die Versicherungswirtschaft und die Arbeitgeber.

Also ist die Rente schon heute nicht mehr, wie auch die Krankenversicherung, nicht mehr paritätisch finanziert. Der Arbeitgeberanteil fließe lediglich nur in die gesetzliche Rentenversicherung.

Andrea Nahles und das neue Rentenkonzept.

Am 24.Nov.2016 sitzt die große Koalition mal wieder zum Thema Rente zusammen. Dann will Andrea Nahles ihr Rentenkonzept vorstellen. Das Thema wird bleiben. Nicht nur jetzt im Wahlkampfjahr 2016 / 2017 sondern in Zukunft. Wie wenig Rente darf es sein, wie hoch dürfen die Rentenbeiträge steigen.

Arbeitgeberverbände dürften ein gewichtiges Wort mitzureden haben.

Schließlich geht es um Lohnnebenkosten, Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten und nicht zuletzt um die immer wieder kehrenden Druckmittel der Arbeitsplatzsicherung. Was nicht berücksichtigt wird und nur wenig anklingt sind die weiter fortschreitenden Automatisierungen und damit der „automatische“ Wegfall von Arbeitsplätzen.

Bedingungsloses Grundeinkommen durch „Computersteuer“.