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Rentner, Krankenversicherung, Diskriminierung.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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KVdR oder freiwillig Versicherter.

Anders als in der privaten Krankenversicherung (PKV) werden die Beiträge in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) nach den Einnahmen der Rentner berechnet. Was aber nicht gilt ist der verminderte Beitragssatz ohne Krankentagegeld.

Krankenversicherungsbeitrag und die Rente

Was heißt Krankengeld, GKV?

Zu den Zeiten als Sie noch abhängig beschäftigt waren galt (meistens) im Arbeitsvertrag; 6 Wochen Lohnfortzahlung, dann und danach, wurde das Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen. Abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge. Beim Krankentagegeld wir eine per Vertrag abgeschlossene Summe ausgezahlt, PKV.

Beitragssatz der GKV zur Zeit 2016:

14,6 Prozent bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dazu die Zusatzbeiträge, individuell der Krankenkasse. Plus der Beiträge zur Pflegeversicherung.

Verminderter Beitragssatz 2016:

14 Prozent. OHNE Anspruch auf Krankengeld. Das galt meistens für Selbständigen und damit freiwillig Versicherten in der GKV.

Der Rentner zahlt zweimal.

Der Beitragssatz bleibt für den Rentner bei 14,6 Prozent. OHNE Anspruch auf Krankengeld. Klar, denn die Rente läuft ja auch bei Erkrankung unverändert weiter.

Die Erklärung:

Sachbearbeiter der TK (Techniker Krankenkasse): Da Rentner ja öfter und damit kostenintensiver erkranken, werden diese 0,6 Prozent nicht für das Krankengeld verwendet sondern: für den Kostenausgleich der vermeintlich kosten-intensiveren Erkrankungen der Alten.