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Betriebsrentenstärkungsgesetz 2018.

Geschrieben von Bernd Hirmerse am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Ab 2018, die neuen Regelungen.

Die Bundesregierung will mit dem „neuen“ Betriebsrentenstärkungsgesetz 2018 Geringverdiener und Geringverdienerinnen sowie kleine und mittlere Betriebe den Weg in die freiwillige betriebliche Altersvorsorge (bAV) schmackhaft machen.

Auch die Riesterrente ist betroffen.

Da die Riester-Grundzulage seit 2008 unverändert besteht, soll diese angepasst werden. Auch die neuen Produktinformationen sollen einheitlich gestaltet werden. Der Bürger soll somit die Möglichkeit erhalten das Riester-Produkt besser vergleichen zu können.

Neuregelung der betrieblichen Altersvorsorge 2018.

Der Gesetzesentwurf greift auf die Bereiche:

  • Arbeitsrecht,
  • Steuerrecht,
  • Sozialrecht,
  • Versicherungsvertragsrecht.

Die gesetzlicher Rente.

Das die gesetzliche Rente für viele Bürger nicht auskömmlich ist wird mit den neuen Statistiken zur Aufstockung der Grundsicherung deutlich. Zu deutsch, immer mehr Menschen sind auf dem Weg in die Altersarmut. Ob aber genau diese Geringverdiener und Geringverdienerinnen die freiwillige bAV oder Riester abschließen werden ist wiederhol fraglich.

Wenn schon das Arbeitseinkommen mit Hartz IV aufgestockt werden muss (z.B. bei den Pflegeassistenten) um einigermaßen über die Runden zu kommen, was soll da noch freiwillig für die Altersvorsorge gespart werden?

Riester und ein „totes Pferd“?

Nicht ganz klar ist die Strategie der Altersvorsorge mit Riesterprodukten. Außen in den Riester-Bausparverträgen und den Riesterfonds-Sparplänen ist die Riesterrente so gut wie tot. Zirka 15,5 Millionen abgeschlossene Riesterverträge sind im Umlauf.

Die Riester-Verträge welche nicht mehr angespart werden liegen bei ca. 500.000 (2008). Tendenz steigend, jeder 5. Riestervertrag wird zwischenzeitlich nicht mehr angespart. (Quelle: Focus online Money. Kunden enttäuscht, Vertreter verärgert. Keiner will mehr Riester-Verträge).

Private Altersvorsorge ist notwendig.

Jeder der sich nun für das Alter zusätzlich zur gesetzlichen Rente absichern will, oder selbständig ist, sollte mit dem Fachmakler der betrieblichen Altersvorsorge genauestens beraten. Soll die betriebliche Altersversorgung langfristig bezahlbar sein, ist eine qualifizierte Beratung unumgänglich. Eine Vertrags-Kündigung kostet immer IHR Geld.