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Gesetzliche Rente lukrativer als Kapitalmarkt?

Geschrieben von Bernd Hirmerse am . Veröffentlicht in Finanzen

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Am liebsten mit 60 Jahren in Rente?

Prof. Josef Koblitz formuliert das so: „Information ist die Reduktion von Ungewissheit“.

Die deutschen Arbeitnehmer wollen, laut einer Umfrage, am liebsten mit 60 Jahren in Rente gehen. Allerdings bringt das einen Rentenabzug von monatlich 0,3 Prozent mit sich. Ein Leben lang. Also was tun?

Mit dem neuen Jahr 2017 freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung?

Mit Alter 50 haben Arbeitnehmer die Möglichkeit freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Bislang galt die Regelung ab dem 55 Lebensjahre.  Also durchaus eine Chance die Rente aufzupeppen. Immerhin erzielte die Deutsche Rentenversicherung Bund eine Verzinsung von ca. 2 bis 3 Prozent. Private ca. 1,25 Prozent. Und ab 2017 wird es noch weniger weil der Zinssatz gefallen ist. Aktuell liegt der sogenannte Garantiezins bei 0,9 Prozent.

Freiwillige Rentenbeiträge?

Laut Rentenversicherung Bund können auch Flexi-Rentner, schwer behinderte Menschen, Versicherte mit 35 Beitragsjahren und 45 Beitragsjahren, freiwillige Rentenbeiträge einzahlen um so ihre Rente aufzustocken.

Was kostet die Rente?

Der Rentenprofi Werner Siepe; 30 Euro Rente lebenslang kosten in der gesetzlichen Rentenversicherung  ca. 6.800 Euro“. Zum Vergleich: Selbst bei großen Versicherungs- und Fondsanbietern kosten 30 Euro lebenslange Rente runde 10.000 Euro. Zu empfehlen ist bei den Privatanbietern von Rentenpolicen mal das Kleingedruckte zu lesen.

Riester-Rente.

Das Riesterrenten nicht aus den negativen Schlagzeilen raus kommt ist nicht verwunderlich. Hohe Kosten,zu hohe Provisionen für die Versicherungsvertreter, etc., komplizierte Zulagenanträge, im schlimmsten Fall die Rückforderung der Riesterzulagen und die schlechte Verzinsung runden dann das Bild ab. Wobei die Wohnriester davon etwas ausgeschlossen ist. Aber nicht jeder will gleich bauen. In erster Linie sollte Riester ja mal die Rentenlücken schließen.

Zudem haben sich, auf Grund der rückläufigen Riester-Sparer, die ersten Versicherer von dieser Sparte getrennt.


 

Betriebliche Altersvorsorge, bAV.

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz soll weitere Anreize zur betrieblichen Altersvorsorge setzen. Lobenswert allemal. Aber auch hier ist die Freiwilligkeit der ausschlaggebende Faktor. Zumal die Beiträge aus dem Bruttolohn gezahlt werden. Was in der Ansparzeit durchaus von Vorteil ist. Gespart werden die Steuer, Sozialversicherungsbeiträge, die Kirchensteuer und der Soli.

Nachteil, die spätere Auszahlung unterliegt der Verbeitragung aller eben genannten Sparten.

Aber das gilt für die gesetzliche Rente ebenfalls. Für die KVdR wie auch für freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse.

In Rente mit 60 Jahre?

Nicht unmöglich aber woher soll das Geld zur Rente kommen? Mit 50 Jahren gezielt an die Rente denken! Und einfach mal nachrechnen was bei vorzeitigem Renteneintritt von der Rente abgezogen wird. Dann haben sie noch 10 Jahre Zeit freiwillige Beiträge zu ihrer persönlichen Rentenaufstockung zu zahlen.

Das wiederum gilt für kleine Selbständige und für Arbeitnehmer. Denn auch Selbständige haben die Möglichkeit weiter in der gesetzlichen Rentenversicherung, mit freiwilligen Beiträgen, zu bleiben.

Gerne beraten wir sie, die Fachmakler der Altersvorsorge.

Nur wer die Alternativen kennt und informiert ist, der kann auch richtige Entscheidungen treffen.

D&P Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.