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½ Million Menschen in der Grundsicherung.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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125.000 Tausend Menschen haben gar keinen Rentenspruch.

Oder anders ausgedrückt; 40 Prozent derer welche in der Alters-Grundsicherung liegen haben weniger als 400 Euro Rente zur Verfügung. So die Aussage der Deutschen Rentenversicherung.

Anspruch auf Altersgrundsicherung?

Wer weniger als 773 Euro (2017) Rente hat, der sollte wenigsten seinen Anspruch auf Grundsicherung prüfen lassen.
Einschränkungen gibt es auch. Wer in den 10 Jahren vor der Altersrente sein Vermögen verschenkt oder leichtsinnig aufs Spiel gesetzt hat, ohne eine eigene Altersvorsorge zu betreiben, der erhält keine Grundsicherung.

Vorzeitig in die Rente?

Seit 2012 wird die Regelaltersgrenze, ab Jahrgang 1947 schrittweise angehoben. Ab Jahrgang 1964 gilt dann endgültig die Regelaltersgrenze mit 67 Jahren (2017) Kann möglicherweise weiter angehoben werden. Also Rente mit 69 oder gar 70 Jahren.
Ausgenommen sind Arbeitnehmer welche 45 Beitragsjahre nachweisen können und das 63. Lebensjahr vollendet haben.
Für den vorzeitigen Renteneintritt gilt nach wie vor ein Rentenabschlag von 0,3 Prozent pro Monat.

Altersvorsorge selber in die Hand nehmen?

Selbständige, Soloselbständige und Arbeitnehmer können, je nach Status, freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung Beiträge einzahlen. Ebenso stehen die betriebliche Altersvorsorge, die Rüruprente oder die Riester-Rente zu Verfügung.
Sicherlich kann man über alle Altersvorsorgen, welche vom Staat „begünstigt“ werden geteilter Meinung sein. Fakt ist aber nach wie vor; die gesetzliche Rente wird für die wenigsten Menschen als Rentner auskömmlich sein. Der Fakt: weitere Rentenabsenkung auf 43 Prozent.

Von der Rente abgezogen werden:

Beiträge für Krankenversicherung, Zusatzbeiträge der GKV und die Pflegeversicherung. Rentner und Rentnerinnen in der KVdR erhalten automatisch einen Zuschuss auf die Krankenversicherungsbeiträge. Freiwillig versicherte in der GKV müssen dazu einen Antrag stellen. Hier ist davon auszugehen das die Beiträge in den nächsten Jahren steigen werden.
Möglicherweise greift auch noch die Steuer. Wer 2017 in Rente geht, der versteuert bereits 74% seiner Rente. Ab 2040 dann 100%.

Private Altersvorsorge und private Pflegeversicherung?

Beide Gesetzlichen, die Rente und die Leistungen aus der Pflegeversicherung, werden im Pflegefall nicht reichen (Elternunterhalt). Mit der Bahr-Pflege hat der Staat einen Anreiz geschaffen für die Pflege vorzusorgen.

Haben Sie Fragen? Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung.