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Gesetzliche Pflege ist nur eine Teilkasko!

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Angst vor der eigenen Pflegebedürftigkeit.

Pflege ist teuer und die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten. Pflegezusatzversicherungen können die Lücke schließen. Je jünger umso preisgünstiger.

Bahr-Pflege.

Mit der sogenannten Bahrpflege, eingeführt 2013 und benannt nachdem ehemaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), kann eine kleine Lücke schließen. Leider sind die Finanz-Lücken der Pflegekosten damit noch nicht geschlossen. Also je nach Pflegegrad unterschiedlich hoch. Bedenkt man Heimkosten von 2.500 bis 4.000 Euro pro Monat.
Der Staat zahlt zur Bahr-Pflege, bei einer monatlichen Eigenleistung von 10 Euro, dann 5 Euro dazu.

Auffüllen mit einem privaten Pflegetarif.

Die restlichen Kosten bei Pflegebedürftigkeit kann  oder sollte mit einem privaten Pflegetagegeld aufgefüllt werden. In beiden Pflegepolicen, Bahr-Pflege und privates Pflegetagegeld, spielt das Eintrittsalter für den Beitrag eine wesentliche Rolle. Je jünger desto preisgünstiger.

Gesundheitsfragen der Pflegetarife.

In den Bahr-Pflege-Tarifen sind keine Gesundheitsfragen vorhanden. Dafür besteht eine 5jährige Wartezeit. Einziger Ablehnungsgrund ist eine bereits bestehende Pflegebedürftigkeit. Ansonsten gibt es keinen Ablehnungsgrund. Der Bahr-Pflege-Vertrag muss angenommen werden.

Anders in den privaten Pflegetagegeld-Policen. Hier werden je nach Versicherungsgesellschaft viele Gesundheitsfragen gestellt. Diese Gesundheitsfragen müssen auch wahrheitsgetreu beantwortet werden. Sonst droht seitens der Versicherer die Kündigung der Versicherungsvertrags.

Verzicht auf staatliche Förderung.

Nicht immer ist die Pflegepolice mit staatlicher Förderung sinnvoll. Nur eine individuelle Beratung macht Sinn für eine Entscheidung.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen.