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Ost- West-Renten kompliziert und unterschiedlich.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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SchwachSuper 


Ostrenten, Westrenten, beide Renten gemischt.

27 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Rentenberechnung noch immer unterschiedlich. Für Rentner / Rentnerinnen welche nur in Ost oder nur in West Rentenbeiträge gezahlt haben ist es noch (fast) überschaubar. Wer aber sowohl als auch Rentenbeiträge gezahlt hat, für den wird es komplizierter.

Das 6. Sozialgesetzbuch / Renten.

Paragraf 254c des sechsten Sozialgesetzbuchs regelt alle Renten. So auch die Rentenberechnungen der Ostrenten wie die der Westrenten. Hier ist der Laie schon mit dem Lesen total überfordert. Vom Verstehen mal gar nicht zu reden.

Wer also seine Renteninformationen verstehen will, dem bleibt nichts anders übrig als mit der Rentenversicherung einen Termin zu vereinbaren um die Rentenkontenklärung auch wasserdicht zu machen.

Alternativ gibt es die gerichtlich zugelassenen Rentenberater welche die Rentenkontenklärung durchführen dürfen.

Rentenanpassungen bei „gemischten Renten“.

In den 27 Jahren nach der Wiedervereinigung gibt es eine große Zahl von Arbeitnehmern welche sowohl in den alten Bundesländern als auch in den neuen Bundesländern gearbeitet und Rentenbeiträge gezahlt haben.

Wer heute bereits in Rente ist und auf den das zutrifft, der bekommt 2 unterschiedliche Rentenanpassung.

Die Beiträge zur Krankenkasse (GKV) der Pflegeversicherung und die Zusatzbeiträge zur GKV werden einheitlich berechnet.

Die Rentenanpassung aus den alten Bundesländern für dort eingezahlte Rentenbeiträge und einmal für die in den neuen Bundesländern.
Aktuell für 2017: für die Rente Ost 3,59 Prozent und für West 1,9 Prozent.

In der Renteninformation und in der Mitteilung über die Rentenerhöhung sind die Renten Ost auch mit Ost gekennzeichnet.
Also zwei unterschiedliche Rentenerhöhungen.

2025 alle Rentenberechnungen einheitlich.

Das hat die Bundesregierung mit dem Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz beschlossen. Heute, also 2017 beträgt die Rente Ost 95,7 Prozent. 2025 sollen es dann 100 Prozent sein. Dann fällt die Sonder-Rentenberechnung Ost weg und die einheitliche Rentenberechnung ist vollzogen.
Das soll mit der Rentenerhöhung (Anm. D&P. so denn es eine gibt) zum 01. Juli 2024 abgeschlossen sein.

Auszug aus dem Artikel der Bundesregierung:

„Der aktuelle Rentenwert (Ost) ist seit dem 1. Juli 1991 von 10,79 Euro auf 28,66 Euro am 1. Juli 2016 gestiegen. Er hat sich also fast verdreifacht.
Der für die alten Bundesländer maßgebende aktuelle Rentenwert hat sich in demselben Zeitraum von 21,19 Euro auf 30,45 Euro um 44 Prozent erhöht. Der aktuelle Rentenwert (Ost) hat sich damit seit der Rentenüberleitung von rund 51 Prozent auf 95,7 (2017) Prozent des Westwerts erhöht.“

Ihre Fragen beantworten unsere gerichtlich zugelassen Rentenberater.