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Rente gleich Armut?

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Finanzen

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Und der Armuts—Reichtums-Bericht.

Das dieser Bericht die Gemüter in Wallung bringt ist nicht verwunderlich. Das es ungleich zugeht, dass hat die OECD bestätigt. Aber, ist ein Rentner mit kleiner Rente wirklich gleich arm?

Altersarmut ist weiblich?

Die Jahrgänge 40 bis 50 bis - ? Diese Generation der Mütter war meistens nicht oder nur gering berufstätig. Mir hallt heute noch der Satz; „verdient dein Mann nicht genug das du arbeiten musst?“  nach. Das war in viele Fällen in den alten Bundesländern so. Anders in den neuen Bundesländern, in denen es für Frauen ganz „normal“ war zu arbeiten.

Was führt zur Altersarmut?

Für die, Frauen immer noch und mit Sicherheit, die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie. Auf alle trifft zu; Teilzeitarbeit, Generation Praktikum, Werkverträge, Leiharbeit, Mindestlohn, und so weiter.

Allein-Erziehend, trifft Männer wie Frauen, wenn auch die Frauen in der Überzahl sein dürften. Erwerbsunfähigkeit, längere Krankheiten, Unfälle, Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Scheidung.

Renten sind an den Verdienst gekoppelt.

Nimmt man die oben genannten Fakten zur Berufstätigkeit so sind gebrochene Erwerbsbiografien ein Kriterium der Altersarmut.
Die ausgezahlte Rente sagt ,für meine Begriffe, wenig über die Rentnerarmut aus. Denn diese bezieht sich alleine auf die Rente welche von der deutsche Rentenversicherung an den Rentenempfänger gezahlt wird und nichts über die tatsächlichen Einkünfte aus andern Quellen.

Altersvorsorge und stattliche Förderung.

Keine Frage, die oben genannten Erwerbsbiografien werden nicht dazu führen das private Altersvorsorgen aufgebaut werden können. „Einmal arm, immer arm?“

Umverteilung als Wahlkampfslogan.

Wer gerade mal mit seinem Verdienst über die Runden kommt, der hat nun mal keinen Cent für Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge oder anderweitigen privaten Altersvorsorgen übrig. Und wenn das private Vorsorgen mit der Grundsicherung verrechnet wird, dann ist die Sinnlosigkeit der Eigenverantwortung bewiesen.

Keine Frage, schaut man sich so manche Gehälter im Vergleich an, so ist Ungerechtigkeit offen sichtbar. Beispiel: Gehälter in der Pflege, in den Krankenhäusern, bei Verkäuferinnen, etc. Dienstleistung gleich Niedriglöhne?

Schaut man sich weiter die Pensionen im Vergleich zu den Renten an, so gerät auch hier das Gemüt in Wallung.

Statistiken je nach Interpretation?

Die reine Rentenzahlungen sagen also wenig über Arm und Reich aus. Viele Menschen haben einen geringen Rentenanspruch aus der gesetzlichen Rente. Fairer Weise müsste man sich aber dann die gesamte Altersversorgung (Einkünfte) anschauen.

Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung. Ererbtes Vermögen. Schenkungen der Eltern, Großeltern. Pensionen, weil die Erwerbsbiografie sich geändert hat, zum Beispiel vom Angestellten in den Beamtenstatus. Vom Angestellten in die Selbständigkeit. Und so weiter.

Die Erwerbsbiografien und die Altersarmut.

Beide Themen werden uns weiter über Jahre beschäftigen. Die Eigen-Verantwortung aber auch. Leichter gesagt als getan? Lieber Konsum als Altersvorsorge? Lieber heute leben als an die Absicherung von morgen denken? Jeder muss für sich die eigene Entscheidung treffen.
Wir, D&P DAS Netzwerk Dübbert & Partner, können Ihnen nur mit den Fachbereichen bei der Entscheidung helfen. Entscheiden müssen Sie.