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Betriebsrentenstärkungsgesetz, ja, nein.

Geschrieben von Bernd Hirmerse am . Veröffentlicht in Vorsorge

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bAV, Opt-Out-Modell?

Nur wer widerspricht! Peter Weiß, CDU, will das Arbeitgeber für Alt- wie für Neuverträge in der bAV, betriebliche Altersvorsorge, mit 15 Prozent des Arbeitnehmerbeitrags beteiligt werden.

Freiwillige betriebliche Altersvorsorge.

Daran soll sich nichts ändern. Nur wer eindeutig widerspricht das er eine betriebliche Altersvorsorge abschließen soll, also das er die bAV nicht will, der bleibt außen vor. Beispiel: Direktversicherung.

Wie es scheint setzt man hier auf die „Faulheit“ zu widersprechen, die Unkenntnis oder auch den Gewohnheitseffekt.
Nach dem Motte; wer ließt schon seine Lohnabrechnung so genau das er versteht was da alles abgezogen wird.

Der Arbeitgeber bestimmt wo die bAV abgeschlossen wird.

Jeder Arbeitgeber muss seinen Angestellten die Möglichkeit zu einer betrieblichen Altersvorsorge anbieten. Bei wem die bAV aber Schlussendlich abgeschlossen wird bleibt dem Arbeitgeber überlassen. Hier hat der Arbeitnehmer kein Mitspracherecht.

Portabilität?

Wechselt der Arbeitnehmer, so kann seine bAV mit zum neuen Arbeitgeber umziehen. Hat der neue Arbeitgeber eine andere bAV-Lösung als der alte Arbeitgeber so ist nicht geklärt wie die Portabilität vollzogen wird. Da bleibt Peter Weiß die Antwort schuldig. Man wird sehen.

So weit so gut.

Beide, Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren davon das während des Anspar-Phase keine Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und Soli abgeführt werden.

Beteiligt sich der Arbeitgeber nicht an der bAV, so spart er für diesen Lohnteil die Lohnnebenkosten ein.

Der Arbeitnehmer zahlt dann, mit Renteneintritt, Krankenkassenbeiträge, Pflegeversicherungsbeiträge und die Steuer, eventuell auch den Soli. Zusammen mit der gesetzlichen Rente kann das erheblich zu Buche schlagen.

Solidarität? Lohnkosten?

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sollen das „Sozialpartnermodell“ nun an den Mann, an die Frau bringen.

Warum immer neue „Renten-Modelle“?

Es ist schon erstaunlich was in den letzten Jahren so alles an neuen „Rentenmodellen“ diskutiert wurde. Der Bürger und Arbeitnehmer muss sich so langsam fragen ob da überhaupt noch einer einen Plan hat.

Gesetzliche Rente stärken?

Ein frommer Wunsch. Es wird wohl weiter an der „Rente“ gebastelt. Leidtragend sind die Arbeitnehmer und die zukünftigen Rentner.