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Versicherungen, Risiko und Sparen trennen.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Versicherungspolicen mit allen möglichen Zusatzversicherungen.

Für die Rente sparen, für den Pflegefall vorsorgen, gegen Berufsunfähigkeit finanziell abgesichert sein, die Familie bei Tod nicht mittellos zurück lassen, bei Unfall Geld bekommen?

Alles eine Frage der richtigen Beratung und des jeweiligen „Kleingedruckten“.

Ein Preis und wie viel Inhalt?

Ich nenne sie mal „Mehrfachpolicen“. Der Kunde gibt vor im Monat so um die 150 Euro ausgeben zu wollen. Je nach Alter wird dann gerechnet. Unterm Strich kommen dann gar seltsame Versicherungskonstrukte zum Vorschein.

Die Tücken im Kleingedruckten.

Das Kleingedruckte, also die Allgemeinen Vertragsbedingungen, die Versicherungsvertragsbedingungen, die Tarifbedingungen, Vertragsinhalte, werden meistens „so nebenbei“ mit abgehandelt.

Dazu kommen die Vertragskosten, die Verwaltungskosten, die Provisionen, Courtagen, welche alle vom Kunden, Versicherungsnehmer getragen werden müssen.

Was ist jetzt also der Sparanteil, wie hoch ist der Beitrag für das Risiko?

Was wollen sie absichern? Was hat oberste Priorität? Darüber sollten sie sich zuerst Gedanken Machen. Das nächste wäre wie viel Geld sie monatlich für die jeweilige Absicherung ausgeben wollen.

Priorität des Einzelnen sind unterschiedlich.

Ein Single hat sicherlich andere Prioritäten als eine Mutter, ein Vater mit Kindern. Das gute verdienende Ehepaar mit 2 Gehältern sieht das Risiko sicherlich anders als der allein erziehende Vater, die allein erziehende Mutter. Ebenso haben Personen welche gerade mit dem Berufsleben anfangen andere Bedürfnisse als Menschen kurz vor dem Renteneintritt.

Alle Erwerbstätige haben eines gemeinsam.

Das Risiko von Rente, Pflege, Berufsunfähigkeit, Unfall, ist bei allen Menschen das gleiche. Keiner weis ob und wenn ja wann der Versicherungs-Fall eintritt. Das Geld für Versicherungen muss erst mal da sein.

In jungen Jahren ist es recht preiswert an diese Versicherungen ran zu kommen. Mit zunehmenden Alter und der damit einhergehenden Wahrscheinlichkeit dem Risiko anheim zu fallen, erhöht auch die Versicherungsbeiträge. Die Gesundheitsfragen werden mit zunehmenden Alter auch nicht einfacher.

Mischpolicen hinterfragen?

Beispiel: Warum empfiehlt ihnen der Verkäufer eine Lebensversicherung mit der Absicherung der Berufsunfähigkeit und dem Unfallrisiko mit Todesfallschutz?

Fragen: Wie hoch ist die Berufsunfähigkeitsrente wenn sie tatsächlich berufsunfähig werden? Steigt die Berufsunfähigkeitsrente mit zunehmendem Einkommen? Was bekommen die Hinterbliebenen im Todesfall? Und so weiter.

Und fragen sie sich selber folgendes:

Was wird bei Versicherungen zuerst gekündigt oder beitragsfrei gestellt wenn es finanziell eng wird. Bei den sogenannten Mischpolicen ist dann, bei Kündigung oder Beitragsfreistellung, die komplette Absicherung aller Risiken weg.

Also: Risikoabsicherung vom Sparen trennen, dann bleibt die Risikoabsicherung erhalten.