Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Arm geheiratet, selber Schuld.

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Von Frau zu Frau

Bewertung:  / 10
SchwachSuper 


Frauen, zurück in die Steinzeit?

Wie die Bildzeitung berichtet, soll das Schäuble-Expertenteam herausgefunden haben das die soziale Ungleichheit in Deutschland hauptsächlich auf das falsche Heiraten zurück zuführen ist. Immerhin soll das aus einem Gutachten des wissenschaftlichen Beirats aus dem Bundesfinanzministeriums hervor gehen.

Heirat mit vielen Fragezeichen.

So führt der wissenschaftliche Beirat auf; würde die gering verdienende Krankenschwester den besser verdienenden Arzt heiraten wäre das soziale (finanzielle) Gleichgewicht wieder hergestellt.

Mehr Wunschdenken geht wirklich nicht: Firmeninhaber heiratet Sekretärin, Pflegeheimbetreiber heiratet Pflegehilfskraft, Parlamentarier / Minister heiratet Reinigungskraft, und so weiter.

Gleich und Gleich gesellt sich gern?

Arm heiratet arm, Reich heiratet reich? So jedenfalls sieht es der wissenschaftliche Rat aus Schäubles Ministerium. Oder bekommt die "Versorgungsehe" hier eine ganz neue Bedeutung? Dieser wissenschaftliche Rat führt aber auch gleich die Lösung mit ins Gutachten an.
Bildung!!!

Gut gebildete und gut verdienende Frauen?

Ich dachte wir sind in der Gleichberechtigung angekommen! Hier aber scheint die „Versorgungsehe“ das angestrebte Ziel zu sein. Nun kann man diese wissenschaftlichen Ausführungen als blanke Tatsache im Raum stehen lassen – oder sich Gedanken darüber machen wie Bildung, Beruf, Karriere, Familie und gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Frauen - bewerkstelligt werden kann und muss.

Wie viele Ehen werden geschlossen, wie viele Ehen werden geschieden?

Geht man von den Statistikern aus, ist die Ehe auf dem Vormarsch. Gleichzeitig wird aber, so die Statistik, jede 2. bis 3. Ehe wieder geschieden.

Was folgt; Alleinerziehende Frauen, weniger alleinerziehende Väter, Versorgungsausgleich und der Absturz in die soziale Ungleichheit. Mit anderen Worten: Ein Mann ist keine Option in die soziale Gleichheit.

Was also will diese Aussage nun wirklich?

Ich spitze das Thema mal zu. Alter gut situierter Mann heiratet arme junge Frau. Eventuell auch umgekehrt? Möglich auch das der gut situierte ältere Mann der armen jungen Frau den Weg in die Karriere ermöglicht? Alles wohl etwas sehr quer gedacht – oder -?

Frauen sollten sich auf ihre eigenen Einkommen und Altersvorsorgen verlassen.

Eigenes Einkommen, eigene Altersvorsorge, eigene Absicherung: Abhängigkeiten haben noch selten zufriedenstellende Ergebnisse hervor gebracht. Auch wenn es Ausnahmen geben mag.