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Was haben Rente und Rundfunkgebühren mit einander zu tun?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Finanzen

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Altersarmut und sinkende Rundfunkgebühren.

Irgendwie klingt es grotesk, Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sagt; “das bis 2030 kein Handlungsbedarf bei der Rente besteht und die Reformen ihrer Regierung (CDU) ausreichend sind". Auf der anderen Seite beklagen ARD, ZDF und Deutschlandradio sinkende Einnahmen auf Grund von Altersarmut.

Beide „Vereine“ haben ein gemeinsames Problem.

Die Rente wie auch die Öffentlich Rechtlichen haushalten mit dem Geld der Bürger. Also Einnahmen welche erzwungenermaßen erhoben werden. Nun ließe sich über diese Mittelverwendung trefflich streiten – Einnahmen und Ausgaben.

Bei der Rente:

Fremdentnahmen, Beitragsbemessungsgrenze, Beamte, Politiker, Kammerberufe, Absenken des Rentenniveaus, usw. Nicht zuletzt die Tatsache das die zukünftige Rente allein am Berufstätig sein oder nicht sein festgemacht ist.

Im 21. Jahrhundert und der fortschreitenden Digitalisierung wird die Frage nach einer „Roboterrente, Maschinenrente oder Digitalisierungsrente“ weiter für Diskussionsstoff und Zündstoff sorgen. Möglicherweise würde in Punkto Rente ein Blick in die Schweiz oder Österreich helfen.

Das neue Betriebsrentengesetz:

Aus hier spielt der Faktor Arbeit die ausschlaggebende Rolle. Wer keine Arbeit hat, wer Kinder erzieht, wer Angehörige pflegt, wer im Mindestlohn arbeitet, wer unter oder gerade mal bei 2.500 Euro Brutto arbeitet, der wird sich mit der Grundsicherung zufrieden geben müssen. Zirka die Hälfte aller Erwerbstätigen in Deutschland findet sich in diesem Gehaltsgefüge wieder.

Immer mehr Arbeitsplätze fallen der Digitalisierung zum Opfer?

Verwaltung wie auch das produzierende Gewerbe werden von Robotern und Computern ersetzt. Selbst die Versicherungswirtschaft „verschlankt“. So will die große Allianz runde 700 Arbeitsplätze abbauen. Versicherungen per Mausklick?

Damit fallen die Versicherungsvertreter, Mehrfachagenten und Versicherungsmakler der Digitalisierung zum Opfer. Alles zum Wohle des Kunden und Verbraucher? Hier darf berechtigter Zweifel angemeldet werden.

Also Altersarmut und immer weniger Rundfunkgebühren!

Fazit: Die Einen beklagen die schwindenden Beitragseinnahmen, also die Rundfunkanstalten, wegen Altersarmut.
Die Anderen, nämlich die Rentenkassen verzeichnen immer höhere Beitrageinnahmen, dank der guten Arbeitsmarktzahlen.

Aber, beides geht nicht zusammen?

Hartz IV und keine Rentenbeiträge. Niedriglöhne und kein Geld für die Betriebliche Altersvorsorge. Rentenabsenkung auf 43%.
Altersarmut und immer weniger Rundfunkgebühreneinnahmen. Also was bleibt? Die Rundfunkgebühren müssen erhöht werden.