14. August 2009
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Versicherungen -
Immobilie-Anlage
Was Häuslebauer wirklich
Realistische Baufinanzierung
Die Zinsen für Hypotheken sind günstig, die Baupreise ebenfalls und die Immobilie aus zweiter Hand scheint das Schnäppchen überhaupt zu sein. Günstige Voraussetzungen jetzt über das Eigenheim oder die Eigentumswohnung nachzudenken. Eine besondere Aufmerksamkeit stellt die Zinsbindung und das Eigenkapital dar.
Siehe auch: "mit gesundem Menschenverstand"
Der Eigenkapitalanteil
Die 100 Prozent oder gar 120 Prozent Finanzierung sollte für den zukünftigen Eigenheim-Besitzer ausgeschlossen sein (Amerika hat es schon leidvoll vorgemacht wie es nicht sein soll). Auch wenn verschiedene Banken das so anbieten. Finger weg, das Risiko als Privatmann / Frau ist für die eigen genutzte Immobilie zu groß. Zudem spiegelt sich das im Hypothekenzins wieder.
40 Prozent Eigenkapital und nicht weniger als 20 Prozent Eigenkapital muss sein. Je mehr Eigenkapital um so niedrige Zinsen und um so schneller gehört die Eigentumswohnung oder das Einfamilienhaus Ihnen und nicht mehr der finanzierenden Bank.
Erstrangige Grundschuld sichert einen guten Zinssatz
Bei der vermieteten und / oder Denkmalgeschützen Immobilie sieht das anders aus. Die Immobilie als Kapitalanlage kann Steuervorteile bringen, Abschreibungen beinhalten. Die Mieteinnahmen werden berücksichtigt und damit stellt sich eine völlig andere Situation im Finanzierungsbedarf da, als bei der eigen genutzten Immobilie. Fragen zur Denkmalgeschützen Immobilie beantworten wir gerne und stellen Ihnen den entsprechenden Finanzierungsbedarf dar.
Zinsfestschreibung
Hypothekendarlehen sind kein Pokerspiel. Wer darauf vertraut das die Zinsen in 5 Jahren 10 Jahren oder 15 Jahren weiter sinken könne als im Moment, kann Recht haben, muss aber nicht. Eine generelle Aussage ist kritisch. Im Augenblick sind die Darlehenszinsen für Hypotheken recht niedrig. Da kann durchaus über eine längere Zinsbindung nachgedacht werden. Das schafft Planungssicherheit, das bedeutet der Zins und die Tilgungsraten bleiben gleich. Das schützt vor der Anschlussfinanzierung zu möglicherweise hohen Hypothekenzinsen.
Tilgungsraten
Mit einer Tilgung von 1 Prozent, wie gerne angeboten wird können Sie selber anhand von Zins und Tilgung ausrechnen wann die Immobilie schuldenfrei ist. Also lieber eine höhere Tilgung einbauen und so nicht nur schneller zur Endschuldung der Immobilie gelangen, sonder damit auch Zinsen sparen. Das bedeutet, die Tilgungsraten ist variabel und kann sich Ihren Möglichkeiten anpassen. Ratsam ist eine Tilgung von 2 Prozent bis 3 Prozent. Vorsicht, viele Banken haben an einer höheren Tilgungsraten kein sonderliches Interesse. Schließlich verdienen die Banken an den Zinsen und nicht an der Tilgung. Außerdem lässt eine niedrige Tilgung die monatlich Belastung geringer erscheinen und schönt so die Optik der Finanzierung.
Vergessen Sie nicht die Nebenkosten
Was sind realistische Nebenkosten überhaupt? Das sind Notarkosten (individuell), der Grundbucheintragung (ca. 1,5 Prozent vom Kaufpreis), die Grunderwerbssteuer (ca. 3,5 Prozent) Des weiteren oft vergessen, die laufende Miete bis zum Bezug des Eigenheims, der Eigentumswohnung sowie die Renovierungskosten der verlassenen Wohnung und die Nebenkosten- Nachbezahlung.
Keine Küche, kaputtes Auto
Die Außenanlage, Garten, Garage, Carport, Befestigung der Zufahrt, eine mögliche Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, kann mitfinanziert werden, wenn das Eigenkapital entsprechend hoch ist. Die neue Küche und das neue Auto sollten Sie aus der Hypothekenfinanzierung draußen lassen. Außerdem oft vergessen, die Versicherungen. Restschuldversicherung, Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, die Versicherung für die Photovoltaik-Anlage und die ganzen persönlichen Versicherungen wie Risikolebensversicherung, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Rechtsschutzversicherung für mögliche Streitigkeiten aus Bauen oder Kaufen der Immobilie, etc.
Rücklagen für Sanierung
und Reparatur. Nichts hält ewig. mittelfristig und langfristig sollten also auch für die eigenen Immobilie Rücklagen gebildet werden. Gleiches gilt für die Eigentumswohnung, hier können die Zahlungen für Rücklagen zwar monatlich gezahlt werden, aber, auch unvorhergesehene Reparaturen und Sanierungen können sie zusätzlich belasten. Grade beim Kauf einer Eigentumswohnung sollte Sie die Rücklagen der Wohnungseigentümergemeinschaft genau anschauen.
Der größte Irrtum
Rechnen Sie nie die jetzige Miete und Nebenkosten mit Ihren Belastungen als Eigentümer gegen. So sind beispielsweise die Nebenkosten für einen Hausbesitzer ca. 20 Prozent höher, als bei einer vergleichsweise gleich großen gemietetet Wohnung. Gleiches kann auch bei der Eigentumswohnung zutreffen. Lassen Sie sich doch mal den Energiepass und die Nebenkostenabrechnung für das bestehende Objekt zeigen.
Die Hausbank ist nicht immer das Nonplusultra
Vergleichen lohnt sich immer. Zinsen sind keine starren und festgeschriebenen "Gesetze" sondern variabel und müssen Ihre persönlichen Belange und Gegebenheiten berücksichtigen. Zum Beispiel Sondertilgung weil eine Erbschaft ansteht oder die Auszahlung einer Kapitalanlage, Versicherung und so weiter.
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Beschränken Sie die Finanzierung nicht
auf regionale Angebote und Anbieter. Möglicherweise erhalten Sie Fördermittel die Ihre Hausbank freiwillig nicht raus rücken will. Vorsicht beim Abschluss von Wohn Riester Verträgen und Bausparverträgen beim Kreditgeber. Ebenso ist Vorsicht geboten bei der sogenannten Restschuldversicherung, Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit und dem Todesfallrisiko. Auch hier sollten Sie vor der Unterschrift vergleichen. Beiträge zu den Versicherungen können sehr Unterschiedlich in der Höhe sein. Das erhöht oder schmälert Ihre monatliche Belastungen und somit Ihre Finanzierung. Achtsamkeit und Vorsicht bei Zwischenfinanzierungen
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Sicherheit für Ihre Finanzierung, für Ihre Bauvorhaben oder für den Erwerb Ihrer Eigentumswohnung.
Fazit: das Wichtigste ist das Eigenkapital, der Zinssatz, die Zinsfestschreibung und die Laufzeit.
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