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Abschaffung der kalten Progression?

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Gesetzesentwurf liegt nun vor

Abgeschafft wird die kalte Progression wohl nicht

Die heimlichen Steuererhöhungen, als kalte Progression bekannt, soll also nun wirklich geändert werden. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hat dazu einen Gesetzesentwurf eingebracht.

Jeder verdiente Cent unterliegt der Steuer

Somit kann es gut passieren das die nächste Lohnerhöhung über die Progression wieder zu Nichten gemacht wird und unterm Strich von der Lohnerhöhung wenig bis Nichts übrig bleibt. Zukünftig soll die kalte Progression also später greifen.Als den "großen Wurf" kann man das leider nicht bezeichnen.

So soll die Lösung  dann aussehen

Auszug aus der Broschüre vom BMF zu den Maßnahmen der "Veränderung" der kalten Progression.

Veränderungen des Tarifverlaufs mit folgenden Eckwerten:

  • Stufenweise Anhebung des Grundfreibetrags orientiert an der voraussichtlichenEntwicklung des steuerfrei zu stellenden Existenzminimums in zwei Schritten.
  • zum 1. Januar 2013 auf 8 130 Euro und zum 1. Januar 2014 auf 8 354 Euro; der Grundfreibetrag erhöht sich somit um insgesamt 350 Euro.
  • Der Tarifverlauf wird im Bereich der Progressionszonen im gleichen prozentualen Ausmaß angepasst.
  • Eine regelmäßige Überprüfung der Wirkung der kalten Progression im Tarifverlauf soll ab der 18. Legislaturperiode im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden.

Die beiden vollständigen Dateien aus der Bundesministerium für Finanzen können Sie hier downloaden.