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Beitragsersparnis PKV und UKassen

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Zugang zum Notlagentarif nur durch Nichtzahlung des VN

In den daher erwünschten Notlagentarif kommt der VN allerdings nicht auf Antrag, sondern nur durch Nichtzahlung der Beiträge. Diese sollte er dann bis auf neu im Notlagentarif entstehende Beitragsschulden von immer stets ca. 200 EUR bald nachzahlen, wenn er Beitreibungsmaßnahmen des VR vermeiden will. Wer einfach stets ein oder zwei Monatsbeiträge im Notlagentarif schuldig geblieben ist, hat es in der Hand, wann er wieder einmal - solange für Wunschbehandlungen wie eine gründliche Zahnsanierung erforderlich - in seinen vollen Tarif zurückmöchte. Daneben ist die Pflegepflichtversicherung zu zahlen, deren Nichtzahlung mit einem Bussgeld geahndet werden kann.

Der Notlagentarif als Chance für Beitragsoptimierer

Im Notlagentarif werden geringe Teile der Alterungsrückstellung des ursprünglichen Tarifes zur Beitragsstützung verwendet. Tatsächlich wächst dessen Alterungsrückstellung jedoch meist aus Zinsen weiter. Berechnungen haben sogar gezeigt, dass die Alterungsrückstellung nicht selten stärker weiter wächst als vor dem Wechsel in den Notlagentarif. Grund hierfür ist, dass bei Älteren die Alterungsrückstellung für die zunehmend hohen Leistungen des Tarifes bereits für die Zeit der „Anwesenheit“ im Tarif stärker aufgelöst werden müsste, als geringe Teile davon zur Stützung des Notlagentarifs abgezweigt werden.

Zusatzschutz macht Standard- und Notlagentarif attraktiver

Ein neues Angebot der „Unterstützungskasse Carta Mensch“ macht den Notlagentarif nun zu einer noch interessanteren Alternative – der „Gesundheitsplan Nothilfe N1“. Denn dieser erstattet über den Notlagentarif hinaus zwischen 10 % und 30 % der Rechnungsbeträge, so dass Ärzte und Zahnärzte nicht auf die engen Gebührensätze des Notlagentarifes beschränkt sind. Heilmittel werden sogar mit 80 % erstattet, da sie im Notlagentarif für Erwachsene ausgeschlossen sind.

Die Unterstützungskasse tritt gegenüber der PKV in Vorleistung, sofern von dieser eine zustehende Leistung des Notlagentarifs nicht rechtzeitig erbracht wird. Sie kann in weiteren Fällen medizinisch notwendige Leistungen darüber hinaus erbringen.

In Streitfällen über die Leistungspflicht der PKV wird eine Erstberatung durch kooperierende Anwälte oder Versicherungsberater übernommen
Ergänzend nicht nur zum Notlagen- und Standardtarif, sondern auch zu abgespeckten PKV-Tarifen und zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bietet ein weiterer „Gesundheitsplan Stationär S1“ Wahlleistungen im Ein- oder Zweibettzimmer.  Eine Zusatzversicherung zum Standardtarif ist zwar in der PKV selbst nicht erlaubt – doch eine Unterstützungskasse ist keine solche PKV-Versicherung.