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Der GKV-Patient ist der Dumme

Geschrieben von Elisabeth Koppatz am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Gesundheitspolitik

Die Kostenträger stellen in allen Bereichen der Patienten-Versorgung, Behandlung und Betreuung die Kosten-Nutzen-Bewertung  in den Vordergrund. Nur nicht bei den eigenen Entscheidungen. Wenn schon, dann muss sie auch hier Bemessungsgrundlage sein. Diese Forderung könnten sich auch die Politiker für die anstehende Wahl zu Nutze machen. Das bringt sicher Wählerstimmen.

Am Ende der Kette der Versorgung steht dann der Patient, dem nun nicht mehr wie bisher erfolgreich innerhalb weniger Stunden das verordnete Medikament zur Verfügung gestellt werden kann.

Die dabei entstehenden Risiken berücksichtigen die Kostenträger scheinbar nicht ausreichend.

Hauptsache der Preis stimmt. Dass die Qualität der Versorgung dadurch verschlechtert wird, die Risiken größer werden und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen der Kostenträger letztlich infrage gestellt wird, interessiert die Manager einzelner gesetzlicher Krankenkassen nur wenig", ergänzt der DGVP-Präsident.

Die Politik schaut still und schweigend zu, denn die Ursache dieses Verhaltens der Kostenträger liegt ja bei den bisherigen politischen Entscheidungen.

Die Kosten:

"Das deutsche Gesundheitssystem kostet jedes Jahr einen dreistelligen Milliardenbetrag. Und trotzdem ist nicht jeder Cent so sinnvoll angelegt, wie es sein sollte. Die deutsche Wirtschaft könnte ihre Produktivität um 20 Milliarden Euro im Jahr stärken, wenn Volkskrankheiten wie chronische Rückenschmerzen, Depressionen oder Bluthochdruck konsequenter behandelt würden. Diese Zahlen hat die internationale Strategieberatung Booz&Company ausgerechnet. Die Ergebnisse der Studie lesen Sie heute exklusiv im Handelsblatt. Das könnte nicht nur für unsere von der Griechenland-Krise physisch und psychisch gestressten Politiker interessant sein".
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