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Durchschnittsverdiener beste Aussichten auf Grundsicherungsrente

Geschrieben von Dr. Fiala am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Altersversorgung aus der Sicht eines Vermögensverwalters.

Dem Zahnarzt Dr. Schaum wurde gerade bekannt, dass die Spekulationen seiner Versorgungskammer (z.B. in der Subprime-Krise, aber auch die Griechenland- und Zypernkrise) sowie die steuerlichen Änderungen seine Aussichten auf eine Altersrente halbiert haben, und beruhigt sich erst einmal, weil es ja auch noch schlimmer hätte kommen können. Und so kommt es, als ihm erklärt wird, dass auch die dauerhaft niedrigen Zinsen in Europa zusätzlich die Rentenhöhe nochmal um ein Drittel vermindern dürfte. Mit einer Grundsicherungsrente hätte er nicht gerechnet. Nein, das kann keinesfalls richtig sein – er wendet sich an einen Sachverständigen für Versicherungsmathematik und ist ernüchtert: „Wenn ich statt in Aussicht gestellter 3.000 Euro nun allenfalls auf rund 1.000 Euro Rente hoffen darf, dann muss ich bis zum Lebensende arbeiten?“

Danach trifft er einen unabhängigen Vermögensverwalter, mit volkswirtschaftlichen Kenntnissen. „Also wenn Sie bei mir bis zu mehr als 20 Jahre insgesamt 250 TEUR angelegt hätten, anstatt dies als Pflichtbeiträge an Ihre Versorgungskammer einzubezahlen, dann hätten Sie heute bereits ein Vermögen von über 1 Mio. Euro, nur bei geschickter Handhabung des Deutschen Aktienindex (DAX). Statt der erwarteten 1.000 Euro bekämen Sie dann vielleicht bescheidene 3.000 Euro monatliche Rente aus Dividenden – und mit Vermögensverzehr mehr als 5.000 Euro, Monat für Monat“.

Dr. Schaum ist ratlos – wie man Geld vermehrt ohne belogen und betrogen zu werden, hat ihm niemand erklärt. Bisher verlor er im Vergleich dazu mehr als eine halbe Million allein durch „Zusatzversorgungen“, beispielsweise geschlossene Beteiligungen, Genußrechte und private Lebensversicherungen. Jeder Berater und Vermittler hatte für ihn „das Gelbe vom Ei“ im Gepäck, und war eine Ent-Täuschung.

Der Vermögensverwalter rechnet vor: Sie haben lieber 120 TEUR Provisionen bezahlt, die man Ihnen verheimlicht hatte, als 40 TEUR für unabhängige Beratung. Alleine diese 80 TEUR Mehraufwand hätten bei Rentenbeginn mit 5 % verzinst schon eine halbe Million mehr gebracht. „Am Ende kostete Sie diese Entscheidung bisher, den kleinen Unterschied zwischen 1.000 Euro oder bis zu mehr als 5.000 Euro als Rentenaussicht“.

*von Dr. Johannes Fiala, RA (München), MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), LB (Univ.), Bankkaufmann (www.fiala.de)
und
Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de).