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Familienministerin Schröder plant Großelternzeit

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Großelternzeit, da war doch schon mal was

Rückläufige Geburtenzahlen, die neue Idee von der Familienministerin Schröder

Stimmt, - Bereits 2008. Gesetzentwurf Familienministerin plant Anspruch auf Großelternzeit. Geld gibt es dafür keins. Die Großeltern können Ihre Enkelkinder beaufsichtigen, Ihre eigenen Eltern pflegen und nebenbei noch putzen und kochen.

Sieht so Frau Familienministerin Schröders "Familienpolitik" aus? Die Großeltern, für Enkelkinder Beaufsichtigung, Kinder, für Pflege,  bekommen dann für die Freistellung einen Arbeitsplatzgarantie. Und das ganze noch mit einem Rechtsanspruch!

Elterngeld, Kitaplätze, Mindestrente

Das Elterngeld ist bereits geplatzt, der Rechtsanspruch auf einen Kita-platz wird in Klagefluten enden und nun sollen die Großeltern kostenlos herhalten.

Aber; da in der Freistellungszeit keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden, fehlt also auch der Rentenbeitrag. Möglicherweise sogar die komplette Absicherung zur Krankenversicherung, Erwerbsminderungsversicherung, Pflegeversicherung und gesetzlichen Unfallversicherung.  

Zur Verdeutlichung:

Nicht alle Großeltern sind verheiratet, so das sie auf die Familienversicherung zurückgreifen können. Oder sie sind privat versichert was Beiträge kostet.

Können sich die Großeltern dann in der "Erziehungsphase" arbeitslos melden? Oder können die Großeltern Hartz 4 beantragen? Oder wer zahlt die Sozialversicherungsbeiträge weiter? Ohne Einkommen und aus eigener Tasche wäre das wohl für die meisten Omas und Opas eher unmöglich.

Ältere vom Arbeitsmarkt?

Oder mal sarkastisch gedacht; will Frau Schröder damit die "Alten" vom Arbeitsmarkt haben? 2 Jahre Großelternzeit mit einem Rechtsanspruch auf den Arbeitsplatz? Und die Arbeitgeber? Was passiert mit der "freien Stelle" in dieser Zeit? Besetzt mit Leiharbeiter? oder 2 Jahre Lücke?

Liebe Frau Familienministerin

Der bloße Gesetzestext wir nicht mehr Kinder zeugen. Die, welche es sich finanziell leisten können warten nicht auf den Staat und die, welche es sich finanziell nicht leisten können, die werden ihr "Angebot" nicht annehmen können.

Kinder, Rente, Pflege, Euro, Baustellen ohne Ende und Flickschusterei so weit das Auge reicht!