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Gesundheitliche Bildung aller Bürger

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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DGVP e.V. für Gesundheit im Überblick - weitere Presseberichte.

Gesundheitliche Bildung muss im Kindesalter beginnen

Wir wollen mit dieser Reihe auf konkrete Fragen der Bürger und Versicherten eingehen, Situationen aus dem alltäglichen Umgang mit dem Gesundheitswesen erklären, Hintergründe und Konsequenzen aufzeigen. Haben auch Sie eine konkrete Frage? Gerne nehmen wir Ihr Thema auf!

Wir beschäftigen uns heute mit dem Thema, warum die gesundheitliche Aufklärung der Bürger so wichtig ist.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!

Warum die gesundheitliche Bildung aller Bürger so wichtig ist

Seit 1989 kämpft die DGVP - als unabhängiger, gemeinnütziger Verein - für ein effektiveres, besseres und bezahlbareres Gesundheitssystem in Deutschland, das Bürgern und allen Akteuren im Gesundheitswesen zu Gute kommt. Ein Kampf, in dem "dicke Bretter gebohrt werden müssen" - denn hier stehen sich viele gegensätzliche Interessen im Weg und verhindern ein für alle Beteiligten effektives Gesundheitswesen.

Heute ein Thema, das für unsere Zukunft immer wichtiger wird:

Gesundheitliche Bildung muss im Kindesalter beginnen und darf nie aufhören!

Das Wissen über gesunde Ernährung, Sport, mentales Training und die Bereitschaft, ganz einfach selbst mehr für Gesundheit und Wohlbefinden zu tun, sind in der breiten Bevölkerung nicht sehr ausgeprägt. Deshalb wird mit dem Erhalt der Gesundheit, die im Verantwortungsbereich des einzelnen Bürgers liegt, sehr oberflächlich umgegangen. Auch die Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem, die Fakten und Hintergründe von Maßnahmen, von Zukunftsaussichten etc. sind unzureichend.

Es hat sich seit den guten "Bismarck'schen" Gesetzen

ganz einfach in der Mentalität des Bürgers eingeprägt: Man zahlt die Beiträge zur Krankenversicherung und damit ist gesichert, dass der Bürger ein Recht auf eine gute Versorgung, Behandlung und Betreuung hat. Nur wenige Bürger machen sich Gedanken über das System oder die Zusammenhänge, es sei denn, man ist krank und irgendetwas läuft gerade nicht so, wie es sich der versicherte Patient vorstellt.

Diese grundsätzliche Einstellung der Bürger ist - bedingt durch die demografische Entwicklung - für die Zukunft gefährlich. Es wird immer weniger Beitragszahler in die gesetzliche Krankenkasse geben, die Zahl der chronisch und mehrfach erkrankten Menschen wird steigen und gleichzeitig machen Innovationen in der Versorgung und Behandlung mehr Finanzmittel nötig.

Die DGVP stellt fest: Hier hilft nur Aufklärung und Information

Aber bitte sachlich und fair, ohne Eigeninteressen der jeweiligen Akteure, ohne Manipulation der Leser oder Zuhörer. Hier gilt es, das Verständnis zu wecken: "Alles und das günstig geht nicht". Das müssen alle lernen.
Sehr wichtig ist hier auch die gesundheitliche Bildung von Kindern und Jugendlichen. Sie sollen "lernen" wie sie ihre Gesundheit ein Leben lang erhalten und somit "besser" leben.

Denn nur so lässt sich unser Gesundheitssystem in Zukunft bezahlbar erhalten.

Unser Vorschlag:

Unterricht in  KITAS, Schulen und allen anderen Bildungseinrichtungen über die Zusammenhänge von Verhaltensweisen, Gesundheit und Krankheit. Das Wissen über gesunde Ernährung, sportliche Betätigung und positives Denken ist bereits in jungen Jahren immens wichtig. Nur wenn das Verhalten und Verständnis von Anfang an entwickelt werden, kann sich etwas ändern. Dazu sollten auch die Eltern für sich, ihre Kinder und die eigenen Eltern einbezogen werden.

Denn: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!

Der Zukunftsrat - Souveränität im Gesundheitswesen im DGVP erarbeitet auch hierzu ständig weitere Vorschläge und Anregungen.

Aber: Es sind sehr dicke Bretter zu bohren und die Quadratur des Kreises ist und bleibt eine spannende Herausforderung. DGVP e.V. für Gesundheit Tel: 0821 50867960 - Fax: 0821 50867969 - info(at)dgvp.de - www.dgvp.de