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Krakakuka hat ein Ohr für Patienten

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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19.09.2013 | 14:00  
BVNF - Bundesverband niedergelassener Fachärzte e.V. Berlin (ots) Abdruck honorarfrei  

Krakakuka verschafft Patienten Gehör

Immer wieder haben wir und tun es immer noch, berichtet wie das Deutsche Gesundheitssystem mit seinen Versicherten umgeht. Ablehnungen, falsche Bandlungen, Ärzte unter Zeitdruck, schlechte Aufklärung, fehlende Beratung, Ärger mit dem MDK, Pflegemissstände, Ärger über Wartezeiten, und so weiter ...

Jetzt haben Sie eine Plattform auf de Sie sich beschweren können

Eine Bitte haben wir aber; bitte beachten Sie die Netiquette! Beleidigungen, Diffamierungen und Wutausbrüche sollten von Sachlichkeit und Achtung vor dem Menschen immer noch Vorrang haben. Auch wenn Sie emotionsgeladen und wütend sind, wir wollen die "gute Kinderstube" doch nicht vergessen. - DANKE -

Heute hebt er ab, der Krakakuka, ein exotischer Vogel

im Dschungel des deutschen Gesundheitssystems. Der Krankenkassenkummerkasten will Patienten, aber auch Ärzten, den Leistungserbringern und Krankenkassen und den Politikern helfen, damit künftig besser zugehört wird, wo im System den Patienten der Schuh drückt. Er soll aber auch dazu dienen, die zunehmend verloren gegangene Therapiefreiheit und Kompetenz ärztlicher Entscheidungen wieder zu festigen.

Dazu startet der Bundesverband niedergelassener Fachärzte (BVNF) heute unter der Adresse ein Portal, das denen offen steht, die sonst kein Gehör finden, wenn sie mit Missständen oder Schikanen im Moloch eines Systems konfrontiert werden, gegen die sich der Einzelne nicht zur Wehr setzen kann.

"Diese Plattform soll die Möglichkeit eröffnen

dass Patienten, Angehörige, Ärzte, medizinische Fachangestellte, aber auch Personal im Pflegeheimen, die mit ansehen, wie gerade denjenigen, die sich nicht wehren können, entscheidende Hilfen vorenthalten werden, hier ihre Fälle schildern können und damit auch zum Erfahrungsaustausch beitragen.

Wir erhoffen uns, dass damit auch Politiker, Verbände aber auch die Krankenkassen selber auf dieses Problem aufmerksam werden und ihren Patienten wieder das zukommen lassen, was für ihre Gesundheit und Genesung notwendig ist."

BVNF-Sprecher Dr. Wolfgang Bärtl, selbst niedergelassener Orthopäde, betont allerdings, dass es sich hier "nicht um einen mittelalterlichen Pranger zur Bloßstellung und Bestrafung von Krankenkassenverfehlungen handelt.

Es geht uns darum, dass sich die Betroffenen emotionslos austauschen und informieren können", so Bärtl.

Versicherte könnten hier ihren Fall schildern

und der entsprechenden Krankenkasse zuordnen. Die Portalbetreiber achten allerdings strikt darauf, dass die Beiträge sachlich bleiben und Verfasser nicht der Versuchung zu erliegen, Mitarbeiter von Kassen, medizinischem Dienst etc. namentlich zu nennen oder diese gar zu beschimpfen. Unsachliche Beiträge werden nicht freigeschaltet.

Die Themenfelder reichen von

A wie ambulanter Behandlung, H wie Hilfsmittel über M wie Medikamente oder MdK bis R wie Reha und Z wie Zusatzleistungen.

Der Facharztverband hofft auf rege Beteiligung. "Immer zum Nutzen der Patienten" wie der BVNF-Chef aus seiner Praxiserfahrung nachschiebt, denn:

"Nach Angaben der Krankenkassen sind verweigerte bzw. Verzögerung von Leistungen immer Einzelfälle. Wir Ärzte aber haben den Eindruck, dass diese Leistungsverweigerung zunimmt und sich auch die Methoden und Ablehnungstexte sehr ähnlich sind. Aus diesem Grund möchten wir Sie ermuntern, uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen. Der Krakakuka hört zu!"

Krakakuka Kummerkasten ist erreichbar unter:  >>hier klicken<<

Pressekontakt:
Bundesverband niedergelassener Fachärzte e.V.
Dr. Wolfgang Bärtl, Dr. Dolf Hufnagl, Dr. Hartwig Kohl, Vorsitzende
Geschäftsstelle: Regensburgerstr. 109, 92318 Neumarkt
Pressesprecher: Dr. K. Ebertseder, Tel. 01578-4502189,  pressestelle(at)bvnf.de