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Krank durch Arbeit, Fehltage steigend

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Macht Arbeit krank

In der modernen Arbeitswelt wird von den Berufstätigen viel (zu viel?) erwartet und verlangt. Nicht nur Führungskräfte leiden unter Stress-Symptomen. Besonders in den Gesundheits- und Sozialbereichen ist die Überlastung des Einzelnen alarmierend. Immer weniger Personal, immer höherer Kostendruck, steigende Patientenzahlen und immer weniger Menschen die sich in diesen Berufen wiederfinden wollen. Mit anderen Worten; Die Patienten und Hilfsbedürftigen, Pflegebedürftigen sind die Leidtragenden.

Frauen in Sozialberufen

Nicht selten sind dann Frauen total überlastet. Familie, Kinder, Beruf, schlechte Bezahlung, wenig soziale Anerkennung und Schichtdienste führen in Verbindung mit Personalmangel an die Grenzen der Belastbarkeit. Psychisch wie Physisch sind Menschen in diesen Berufen überbelastet. Gerade in den Pflegeberufen wird dann mit „Hilfskräften“ vom Arbeitsamt aufgestockt. Und wieder trifft es besonders Frauen.

Sanktionen sind wenig Hilfreich

Ob Hartz IV oder Arbeitslose, wer in derartige Berufe geschoben wird um Sanktionen der Finanzen zu entgehen, der hat wenig Identifikation mit der Tätigkeit. Zusätzlich belastet das „etablierte Personal“ noch die Anlernphasen und die Vorschriften der Bürokratie die tägliche Arbeit.

Ständig wechselndes Personal dürfte auch für die Patienten und Pflegebedürftigen zur stressigen Belastung werden.

Und Kardinal Meisner?

Frauen zurück an den Kochtopf und 3 bis 4 Kinder kriegen. Es ist einfach ein paar Parolen in die Welt zu rufen ohne die tatsächlichen Arbeitsmarktsituationen zu analysieren und konkrete Hilfe anzubieten. Gerade die Gesundheits- und Pflegebereiche beschäftigen überwiegend Frauen.

Durch welche Männer und zu welcher Bezahlung sollen die Frauen ersetzt werden? Über derartige blinde und wenig fundamentierte Aussagen des Kardinals kann nur der Kopf geschüttelt werden um nicht wütend zu werden..

Lesen Sie dazu unsere aktuelle Pressemitteilung

Berlin/ Worms, 23.05.2013. Presseinformation Nr. 13/2013. Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten / DGVP e.V. für Gesundheit. - freigegeben zur Veröffentlichung für DAS Netzwerk Dübbert & Partner

Psychische Belastungen nehmen zu

Die Arbeitnehmer im Gesundheits- und Sozialbereich sind stark psychisch belastet. Mit 40,7 Fehltagen pro Jahr wegen psychischer Erkrankungen belegen sie laut BILD den zweiten Platz in der Statistik.

DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus zeigt sich von den Faktoren nicht überrascht, kritisiert aber, dass auf die Ursache dieses Missstands nicht eingegangen wird. Zu nennen ist hier der ausufernde Kosten- und Leistungsdruck auf die Berufsgruppen in der Versorgung. Immer mehr Patienten müssen mit immer weniger Personal in immer kürzerer Zeit versorgt werden.

Die Arbeitnehmer im Gesundheits- und Sozialbereich sind stark psychisch belastet. Mit 40,7 Fehltagen pro Jahr wegen psychischer Erkrankungen belegen sie den zweiten Platz in der Statistik. Das besagt laut einer Meldung der BILD eine Information des wissenschaftlichen Instituts der AOK, der Kaufmännischen Krankenkasse Halle und des DAK Gesundheitsreports.