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Lauterbach, Span, was wird aus der Gesundheitsreform

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Finanzierung unser Gesundheit

Die Gesundheitspolitik ist immer wieder eine von Emotionen getriebene Politik von Politikern und Lobbyisten. Jeder will vom Kuchen der rund 240 Milliarden Euro „sein“ großes Stück haben. Nicht immer ist diese Verteilung zum Wohle der Patienten und Versicherten sichtbar.

240 Milliarden Euro wollen „verteilt“ sein

Ob Krankenhäuser, Allgemein-Ärzte, Fachärzte, überall soll für eine besserer Gesundheitsversorgung gespart werden. Ein Widerspruch in sich? In den Koalitionsverhandlungen "Gesundheit" sind Lauterbach und Span federführend. Das hier schwer ein Konsens zu finden ist leuchtet jedem ein, der sich mit dem Koalitionsprogramm (185 Seiten) befasst. Fraglich ist ebenfalls ob der große Wurf einer Gesundheitsreform glückt. Unserer Meinung nach wird es wieder ein Stückwerk sein und lange bleiben.

KV-Beiträge und Pflege-Beiträge

Angedacht ist das die GKV-Beiträge für ein paar Krankenkassen (individuell) auf 14,6 Prozent sinken könnten. Die Zusatzbeiträge sollen abgeschafft werden. Einig ist man darin das die Pflegeversicherungsbeiträge steigen werden. 0,5 Prozent sind im Gespräch. Gleichzeitig ist aber der Arbeitgeber nicht mit höheren Sozialversicherungsbeiträgen zu belasten. Klartext: die Beitragserhöhungen müssen vom Arbeitnehmer alleine erbracht werden (?). Damit sind nicht nur Politiker in der Zwickmühle, sondern auch die Lager der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Kommt die große Koalition?

Abwarten, noch ist die SPD-Basis uneinig darüber ob sie wollen oder eben nicht. Möglicherweise kommt es nicht zur Regierungsbildung und der ganze „Tanz“ beginnt, mit einer anderen „Farbe“, von neuem. Oder es gibt wirklich Neuwahlen... was dabei heraus kommt ist ebenso fraglich wie der Mitgliederentscheid der SPD in der aktuellen Situation.

Lesen Sie hier den Artikel von: Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten. DGVP e.V. für Gesundheit. Pressestelle

– zum Thema Lauterbach und Spahn im Bürokratismus-Wahn

Innerhalb von vier Wochen soll jeder Patient einen Facharzttermin bekommen - so zumindest will es die Arbeitsgruppe Gesundheit der aktuellen Koalitionsverhandlungen. Welche Nachteile dieses Ansinnen jedoch Patienten, Versicherten und Ärzten einbringen würde - dazu lesen Sie bitte unsere gemeinsame Presseerklärung mit dem Hartmannbund Hessen.

Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten. DGVP e.V. für Gesundheit. Pressestelle. Tel: 0821-508 679 67 - Fax: 0821-508 679 69 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.dgvp.de

Lauterbach und Spahn im Bürokratismus-Wahn

Die uns vorliegenden Informationen zu den Inhalten der Verhandlun­gen für die zukünftige Gestaltung der Gesundheitspolitik sind von der Sache her erschreckend. Eine der unsachlichen Überlegungen ist die Forderung nach der Bereitstellung von ambulanten Facharztterminen innerhalb von 4 Wochen.

Da die gesamte ambulante ärztliche Versorgung schon jetzt sehr stark unter den Budgets, den pauschalierten Vergütungen und den Fallzahlbegrenzungen leidet, würde diese Forderung den Trend der gesetzlichen Krankenkassen gegenüber den Ärzten: "Behandle viel mehr Patienten für immer weniger Geld" noch weiter auf die Spitze treiben. Hinzu kommen die Kostensteigerungen für Ärzte, die keine oder zumindest keine ausreichende Berücksichtigung bei den Honoraren fanden und finden.