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Pflegereform, Pflegezeitengesetz, höhere Beiträge

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Job und Pflege wie geht das zusammen?

Gesundheitsminister Daniel Bahr hat eine Experten-Runde einberufen um die Pflege und den Begriff der Pflege neu zu sortieren. Das Gremium tagt seit dem 01.03.2012. Zudem wurde Demenz mit in den Pflegekatalog bei der Pflegestufe Null mit aufgenommen.

Vom Arbeitgeber freigestellt

Zudem können seit 2012 Familienangehörige ihre Familienmitglieder pflegen ohne den Beruf aufgeben zu müssen. Für Arbeitgeber ist die Freistellung" aber freiwillig. Bedeutet es gibt keinen Rechtsanspruch auf Pflegezeit. Das wiederum dürfte für viele kleine Betriebe ein Problem darstellen.

Auch wenn die Pflegetätigkeit am Tag mit halber Arbeit und halber Pflege belegt ist, so fehlt in beiden Bereichen die andere Hälfte die mit einer Pflegekraft und einer Arbeitskraft abgedeckt werden muss.

Dazu kommt das der Pflegewillige bei der Teil-Freistellung von der Arbeit eine zusätzliche Versicherung abschließen muss für den Fall das er nicht mehr zum Arbeitgeber zurück kommt um das überzahlte Gehalt abzuarbeiten.

Theorie und Praxis, Pflege

Vieles was sich am grünen Tisch im Familienministerium und Gesundheitsministerium praktikabel darstellt und anhört dürfte in der Praxis des Pflegealltags für die Betroffenen neue Probleme aufwerfen.

Weniger Gehalt, weniger Rentenbeiträge, weniger Rente

Das dürfte gerade für Frauen, die ja überwiegend die Pflege übernehmen und immernoch ca. 20 Prozent weniger verdienen als Männer, zur weiteren Alterarmut führen.

Die Zeit der Pflegezeitbegrenzung auf 2 Jahre ist das nächste Problem. Was passiert nach 2 Jahren mit dem Pflegebedürftigen?

Baustellen Sozialversicherungen

Vorrangig dürfe für die Regierenden immer die Finanzierbarkeit sein. Das kein Geld für "Sozial" da ist, sieht man in vielen Bereichen der gesetzlichen Versicherungen. Seit 2012 weniger für den Zahnersatz, Praxisgebühr bleibt auch bei der nachgewiesenen Ineffizienz und Überschüssen der GKV, höhere Beiträge der Pflegeversicherung ab 2013, und so weiter.
Den vollständigen Beitrag zur Pflegereform können Sie hier nachlesen ...