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Provisions-Offenlegung, EU macht Dampf

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Pressemappe

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Versicherungen sollen transparenter werden

Das sich Versicherungen dagegen wehren ist klar. Jetzt fordert die EU das Provisionen, welche an Versicherungsvertriebe gezahlt werden offen gelegt werden müssen. Aber nicht nur die Provisionen sind der EU ein Dorn im Auge auch alle anderen „Vergütungen“ und „Kosten“ welche an Versicherungsvermittler ausgezahlt werden sollen öffentlich gemacht werden.

Mehr Licht im Dunkeln?

Der Kunde wird Beifall klatschen, die Versicherungen schäumen gegen diese Transparenz-Regelungen. Warum eigentlich? Wer gute Beratung und gute Produkte liefert (zum Wohle des Kunden) , der kann doch auch für sich in Anspruch nehmen damit Geld zu verdienen. Schließlich arbeitet der Kunde ja auch nicht umsonst, weder als Angestellter noch als Selbständiger. Es wäre doch begrüßenswert wenn der Kunde bei Abschluss und jährlich über die Kosten seiner Versicherungsverträge informiert werden würde – oder -?

Warum dieses Versteckspiel?

„wer was zu verbergen hat ist selten ehrlich“? So jedenfalls sehen es die Kunden. Was zwischenzeitlich für die Finanzbranche gilt muss auch für die Versicherungsbranche gelten. Haben die Versicherungen Angst vor Ihren eigenen Kostenoffenlegungen weil sonst so manche versteckten Kosten dann ans Licht kämen? Zum Beispiel die Kosten der Werbeverträge mit Promis, die Bürokostenzuschüsse für Versicherungsvertriebsbüros, Overhead's für Maklerpools und Strukivertriebe, Sonderbonus für erzielte Umsätze, Tipp-Provisionen für Beamte, und so weiter, und so weiter...!!

Das Image der Versicherungen sind miserabel – na und -

Versicherungsvertrieb hat den schlechtesten Ruf nach den Politikern. Woher das wohl kommt? Alles eine Frage der Glaubwürdigkeit und der Transparenz? Vertraut schon (fast keiner) den Sprüchen der Politiker, so sieht es bei den Versicherungsverkäufern nicht besser aus. Jahrzehntelang wurde an diesem schlechten Ruf auch fleißig gearbeitet. Probleme also hausgemacht? - JA - Warum sorgen die Versicherungslobbyisten nicht im Eigeninteresse für ein saubers Image?

„Weiter so und alles soll bleiben wie es seit Jahren ist“

Manchmal hat also die EU doch was gutes. Kein ordentlich arbeitender Versicherungsmakler wird sich gegen die Transparenz und die Offenlegung wehren. Der Versicherungsmakler erbringt eine Leistung wie auch ein Rechtsanwalt oder ein Steuerberater. Das damit Geld verdient wird ist nur logisch.

Eine Ausweichmöglichkeit wäre die Abschaffung von Provisionen und die Einführung der Honorarberatung und zwar Ersatzlos. Aber auch dagegen wehren sich Versicherungen und leider auch die Kunden.

Schimpfen und Fordern ist alleine zu wenig

Es muss umgesetzt werden. Das Vertrauen des Kunden muss endlich wieder zurückgewonnen werden und das geht nur mit Offenheit und Transparenz im Versicherungsvertrieb / Versicherungsverkauf.
Gerne veröffentlichten wir Ihre Meinung.